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Stars „The Salzburg Story“ - Weltpremiere in Kalifornien
Nachrichten Panorama Stars „The Salzburg Story“ - Weltpremiere in Kalifornien
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12:44 26.08.2018
Hauptdarsteller Tom Millen (l-r), Alexander Peter Lerchen, Regisseur und Produzent des Films, und Alfons Haider, österreichischer Moderator und Schauspieler. Quelle: Barbara Munker
San Francisco

Roter Teppich für „The Salzburg Story“: Die Filmromanze des österreichischen Regisseurs Alexander Peter Lercher hat in Kalifornien Weltpremiere gefeiert. Zum ersten Mal in seiner 21-jährigen Geschichte hat das California Independent Film Festival einen ausländischen Film für die Eröffnung ausgewählt.

„Es ist eine herzerwärmende Story mit toller Regie, fantastischen Schauspielern und dem Look einer Millionen-Produktion aus Hollywood“, begeistert sich der Festivalleiter Derek Zemrak. Bei dem einwöchigen Festival werden 67 Filme aus 21 Ländern gezeigt.

Mit gerade mal 200.000 Euro und einem „Hammerteam“ habe er „The Salzburg Story“ und damit seinen zweiten Spielfilm auf die Beine gestellt, erzählt der 27 Jahre alte Nachwuchsregisseur und Produzent Lercher. Vor der romantischen Salzburger Stadt- und Bergkulisse verliebt sich ein aufstrebender österreichischer Komponist in eine junge Amerikanerin. Es sei eine kulturübergreifende Liebesgeschichte und ein modernes Märchen für Erwachsene, von eigenen Erlebnissen inspiriert, sagt Lercher. Nach vier Jahren in Kalifornien lebt der Grazer nun in München.

Mit seinem Regiedebüt „Vor.Seit.Schluss!“ hatte Lercher 2015 auf Anhieb den Hauptpreis beim Hollywood Film Festival gewonnen. Damals holte er Uschi Glas und den Österreicher Heinz Trixner vor die Kamera. Trixner ist auch diesmal dabei, neben „Gilmore Girls“-Star Kelly Bishop, dem Briten Tom Millen und dem Wiener Alfons Haider. Der langjährige Moderator von Shows und Events wie „Dancing Stars“, „Starnacht“ und dem Wiener Opernball tritt in der Rolle eines strengen Vaters auf.

Haider, der vor mehr als 40 Jahren in Los Angeles und San Francisco Schauspiel studierte, sieht es als sein Comeback als Filmschauspieler. Die vergangenen Jahrzehnte sei er in Österreich als Moderator festgelegt worden. „Dass ich jetzt diese Chance bekommen habe, auch noch einen fiesen Menschen spielen zu dürfen, ist sehr schön“, sagt Haider. Er habe dafür sogar zehn Kilo zunehmen müssen. „Ich fühle mich jetzt wieder als Schauspieler zu Hause. Mit 60 kann man auch ein zweites Mal anfangen“, sagt er und lacht.

Regisseur Lercher setzt auf die „Sound of Music“-Mentalität und die Salzburger Kulisse, mit der er das US-Publikum „zu verzaubern“ hoffe. Tatsächlich hat er trotz Sparbudgets vom Bild her gesehen viel herausgeholt - mit Szenen im Garten des Schlosses Mirabell, Kutschfahrten und Dirndl-Look. Einige Ungereimtheiten im Skript schienen die Premierenzuschauer in Kalifornien nicht weiter zu stören, es gab lauten Applaus.

2019 soll die englischsprachige Produktion auch in Europa gezeigt werden. Mit Haider arbeitet er schon am nächsten Projekt: „Das ist noch top secret, aber wir freuen uns auf weitere gemeinsame Zukunftspläne.“

dpa

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