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Stars Tierfilmer Andreas Kieling fühlt sich in Wildnis sicherer als im Straßenverkehr
Nachrichten Panorama Stars Tierfilmer Andreas Kieling fühlt sich in Wildnis sicherer als im Straßenverkehr
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18:59 16.02.2019
Lieber in der Wildnis: Dokumentarfilmer Andreas Kieling.
Lieber in der Wildnis: Dokumentarfilmer Andreas Kieling. Quelle: Jens Kalaene/dpa
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München

Tierfilmer Andreas Kieling hält den Straßenverkehr in Deutschland für gefährlicher als seine eigenen Aufenthalte in der Wildnis. „Wir haben jedes Jahr mehr als 3000 Verkehrstote“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ . „Diese Gefahr, die wir immer in die Natur hineininterpretieren, die ist nichts gegen das, was hier jeden Tag auf den Straßen in unserer schönen Republik abläuft.“

Er selbst sei allerdings auch schon oft in Lebensgefahr gewesen, räumte der 59-Jährige ein. „Kann ich nicht an einer Hand abzählen.“ So habe ihn einmal eine Giftschlange gebissen, ein andermal habe ihn ein Keiler in der Eifel schwer verletzt. Aber im Verhältnis zu der Zeit, die er in der Natur verbringe, sei er wenig in Gefahr.

Kieling ist seit Jahrzehnten für seine spektakulären Tieraufnahmen in der ganzen Welt unterwegs. Bekannt wurde er auch als Buchautor („Ein deutscher Wandersommer“). Privat lebt er auf einem Bauernhof in der Eifel.

Von RND/dpa