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Panorama Tierhasser vergiften Tauben – Kinder müssen Vögeln beim Sterben zusehen
Nachrichten Panorama Tierhasser vergiften Tauben – Kinder müssen Vögeln beim Sterben zusehen
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13:44 29.05.2019
Unbekannte haben in Mainz Tauben mit vergiftetem Weizen gefüttert. Einige der Tiere haben dies nicht überlebt. Quelle: Carsten Koall/dpa
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Mainz

Erneut beschäftigt ein Fall von Tierquälerei die Stadt Mainz. Erst im März wurden Tauben bei lebendigem Leib angezündet und schwer verletzt, nun lässt ein neuer Fall die Frage laut werden: Treibt ein tierhassender Wiederholungstäter in der Stadt sein Unwesen?

Der jüngste Fall ereignete sich am vergangenen Sonntag: Spielende Kinder fanden in der Stadt tote und sterbende Tauben, die Mutter eines der Kinder alarmierte die örtliche Stadttaubenhilfe. Als eine Mitarbeiterin zum „Tatort“ kam, bot sich ihr ein grausige Bild: Die Vögel zitterten, krampften oder waren bereits tot. In einem Facebook-Post beschreibt die Tierschutzorganisation blaue Zungen, die aus dem Schnabel ragten sowie Blut, das aus den Augen der Tiere lief.

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Liebe Taubenfreunde, leider reißen die schlechten Nachrichten aus Mainz nicht ab. Sonntag Mittag: Es war sonnig, warm...

Gepostet von Stadttaubenhilfe Mainz/Wiesbaden e.V. am Donnerstag, 23. Mai 2019

Polizei geht von einem Wiederholungstäter aus

Viele der gefundenen Tiere konnten nicht mehr gerettet werden, einige wurden noch rechtzeitig zum Tierarzt gebracht. Der Verein geht davon aus, dass die Tiere mit vergiftetem blauen Weizen gefüttert wurden – eine Obduktion einiger verstorbener Tauben habe diese Annahme bestätigt.

Inzwischen haben sich sowohl das Ordnungsamt als auch die örtliche Polizei dem Fall angenommen – sie gehen von einem Wiederholungstäter aus.

Von RND/liz