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Panorama Verdächtiger Mann: Bahnhof und ICE in Göttingen evakuiert
Nachrichten Panorama Verdächtiger Mann: Bahnhof und ICE in Göttingen evakuiert
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14:56 17.08.2019
In Göttingen musste am Samstag der Bahnhof evakuiert werden. (Symbolbild) Quelle: Arne Dedert/dpa
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Göttingen

Nach Hinweisen auf einen verdächtigen Mann im Zug hat die Bundespolizei am Samstagvormittag einen ICE gestoppt. Rund 900 Reisende mussten den Zug verlassen. Auch der Göttinger Bahnhof wurde teilweise geräumt. Ein 55-jähriger Deutscher wurde festgenommen.

Anschließend seien der Zug und Bereiche des Bahnhofes durchsucht worden, bestätigte Jörg Ristow von der Bundespolizeidirektion Hannover dem Göttinger Tageblatt. Die Sorge, der Mann habe ein Attentat geplant oder gar vorbereitet, habe sich nicht bestätigt. Es sei nichts Verdächtiges oder Auffälliges gefunden worden.

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Reisende fürchteten einen Anschlag

Reisende im ICE von München nach Hamburg hatten zuvor über den Notruf 110 die Polizei alarmiert. Nach ihren Aussagen habe sich der Mann im Zug in einer Weise auffällig und verwirrt verhalten, die die Mitreisenden verängstigt habe, so Ristow. Sie fürchteten ein drohendes Attentat.

Anhand von Zeugenaussagen und eines Handyfotos sei der Mann schnell identifiziert, im Göttinger Bahnhof ausgemacht und festgenommen worden. Aber auch bei der Durchsuchung des 55-Jährigen sei nichts Verdächtiges gefunden worden. Der polizeibekannte und offensichtlich verwirrte Mann sei anschließend in einer Fachklinik in die Obhut von Ärzten übergeben worden.

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