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Panorama Schluss mit goldenem Oktober: Jetzt wirds kalt und nass
Nachrichten Panorama Schluss mit goldenem Oktober: Jetzt wirds kalt und nass
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14:33 19.10.2018
Schluss mit Schönwetter-Phase: Jetzt kommt der Regen nach Deutschland. Quelle: Alvaro Barrientos/dpa
Offenbach

Gerade noch klagte Deutschland über Trockenheit und Hitze, jetzt kommt der große Wetterumsturz. „Der Herbst geht los“, kündigt der Deutsche Wetterdienst an.

Kälter und nässer wird es mit Beginn der nächsten Woche vor allem im Südwesten, die Temperaturen fallen dort auf bis zu 14 Grad. Auch der Himmel wird grauer, und Wolken sorgen für Schauer. In 800 und 900 Metern Höhe soll es sogar den ersten Schnee geben.

Wetterumschwung am Wochenende in Deutschland

Bereits am Wochenende kündigt sich der Wetterumschwung an. So scheint am Sonnabend nur noch in der Mitte Deutschlands die Sonne, am Sonntag ziehen dann die ersten dichten Wolken auf. Der meiste Regen fällt in der Nordosthälfte und im Nordstau der Alpen und einiger Mittelgebirge.

Auch die Höchsttemperaturen gehen weiter zurück. Nur noch im Südwesten werden 17 Grad erreicht, im restlichen Deutschland zeigt das Thermometer Werte zwischen 12 und 15 Grad. Dabei kann es nachts in Bodennähe leichten Frost geben.

„Auch im weiteren Wochenverlauf und am letzten Oktoberwochenende gestaltet sich das Wetter herbstlich, und die Temperaturen gehen tendenziell noch etwas weiter nach unten“, kündigte der Wetterdienst an.

So schön war die erste Oktoberhälfte

Schwimmen im Freibad, Ausflüge mit dem Schiff oder einen ausgedehnten Strandtag: Der Oktober 2018 überrascht in Deutschland mit viel Sonne und hohen Temperaturen. Ein Herbst wie aus dem Bilderbuch.

Futter für Tiere wird knapp

Des einen Freud, des anderen Leid: Während viele dem Wetterumschwung eher mit Wehmut begegnen, freuen sich die Bauern über Regen. Derzeit sind rund 70 Prozent der Fläche Deutschlands von extremer Trockenheit betroffen, vor allem das südliche Rheinland-Pfalz, dort besonders die Vorderpfalz, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Nachdem schon die Getreide- und Gemüseernte im Sommer schlecht ausfiel, habe sich die Situation in den letzten Wochen unverändert fortgesetzt, sagt Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied. Die Folgen würden vermutlich auch im kommenden Jahr spürbar sein.

„In den betroffenen Regionen, in denen noch immer kaum Regen gefallen ist, haben wir schlechte Raps- oder Wintergerstenbestände. Außerdem gehen wir davon aus, dass das Grundfutter für die Tiere knapp wird und sich einige von ihren Tieren trennen müssen.“ Schwierig sei die Lage insbesondere in Nord- und Ostdeutschland.

Wasserstände am Rhein sind leicht gestiegen

Die Trockenheit hatte auch für die Schifffahrt Konsequenzen, auch dort atmet man angesichts der Prognosen auf. Eine erste gute Nachricht kommt vom Rhein: Nachdem der Fluss am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit 2003 gesunken war, ist der Wasserstand inzwischen wieder leicht gestiegen. Am Pegel Kaub wurden am Freitagmorgen 38 Zentimeter gemessen, sieben Zentimeter mehr im Vergleich zum Vortag. Das sei aber kein Zeichen für Entspannung, meint Florial Krekel vom Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen.

Von RND/dpa

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