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Politik im Norden Furcht vor Öffnung der CDU zur AfD
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12:10 10.02.2020
Serpil Midyatli (SPD) (Archivbild). Quelle: Markus Scholz/dpa
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Kiel

Laut Schleswig-Holsteins SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli sei die CDU sei nach der Ankündigung von Annegret Kramp-Karrenbauer, in Zukunft nicht mehr als Parteivorsitzende und Kanzlerkandidatin zur Verfügung zu stehen, führungs- und richtungslos. Midyatli hält «eine weitere Öffnung» der Union zur AfD für möglich.

«Gleichzeitig besorgt es mich, dass die CDU eine Vorsitzende verliert, die für eine klare Abgrenzung nach Rechts steht.» Frauen in politischen Spitzenpositionen würden mit besonderer Gnadenlosigkeit behandelt. «Wir brauchen einen Wandel in dieser Kultur!»

Spekulationen über Rechtsruck

Schleswig-Holsteins SPD-Landestags-Fraktionschef Ralf Stegner twitterte am Montag, «Spekulationen über Rechtsruck bei der Union nach angekündigtem Rückzug von @akk. Wenn CDU klug ist, vermeidet sie das.» Jede «Normalisierung» der Beziehungen zwischen CDU und AfD berühre das Fundament der parlamentarischen Demokratie.

Kramp-Karrenbauer hatte am Montag überraschend vor der Parteispitze erklärt, sie verzichte auf eine Kandidatur als Kanzlerkandidatin und werde auch den Parteivorsitz abgeben.

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