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Politik im Rest der Welt Anschlag in Halle: So lief die Festnahme von Stephan B.
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18:14 10.10.2019
10.10.2019, Sachsen-Anhalt, Halle: Polizisten sichern den Bereich vor der Synagoge. Quelle: Jan Woitas/dpa
Halle

Der mutmaßliche Attentäter Stephan B. flüchtet nach seiner Tat in Halle mit einem silbergrauen Kombi einer Autovermietung in den Ort Landsberg etwa 15 Kilometer östlich der Saalestadt. Im Ortsteil Wiedersdorf gibt der 27-Jährige Schüsse ab, steuert in voller Kampfmontur eine Werkstatt an und verlangt nach einem dort abgestellten Taxi, wie die Leipziger Volkszeitung schreibt.

Als ein Mitarbeiter und ein hinzukommender Elektriker den Täter abweisen, eröffnet Stephan B. das Feuer und verletzt den Elektriker schwer. Anschließend setzt er seine Flucht in dem Taxi fort.

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Auf der Autobahn führt sein Fluchtweg an Leipzig vorbei in Richtung Süden von Sachsen-Anhalt. Auf der Bundesstraße 91, 45 Autominuten südlich von Halle, wird er von einem Lkw in einen Auffahrunfall verwickelt. Dann kommen Schwerbewaffnete Einsatzkräfte der Polizei aus dem Straßengraben und können ihn stellen.

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Mutmaßlicher Todesschütze in zwei Krankenhäusern behandelt

Der mutmaßliche Attentäter Stephan B. war am Mittwoch festgenommen worden. Er hatte nach Angaben aus Sicherheitskreisen gegen Mittag versucht, die Synagoge mit Waffengewalt zu stürmen. Mehr als 50 Menschen hielten sich zu dem Zeitpunkt in dem Gotteshaus auf und feierten das wichtigste jüdische Fest, Jom Kippur.

Nachdem es ihm nicht gelang, in das Gotteshaus einzudringen, soll der 27-jährige Deutsche vor der Synagoge und danach in einem nahen Dönerimbiss zwei Menschen erschossen haben.

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Nach seiner Festnahme ist er nach Informationen aus Sicherheitskreisen in zwei Krankenhäusern behandelt worden. Er habe Schussverletzungen am Hals, hieß es. Die Nacht habe er in einer Klinik in Weißenfels in Sachsen-Anhalt verbracht. Am Donnerstag sei er dann für eine Operation in eine Klinik in Halle gebracht worden. Der mutmaßliche Attentäter Stephan B. war am Mittwoch festgenommen worden.

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