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Politik im Rest der Welt Bericht: Bundeswehr will drei neue Regierungsflugzeuge bestellen
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10:10 01.02.2019
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steigt in Washington aus dem Airbus 340 der Luftwaffe „Konrad Adenauer“ Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Berlin

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen plant einem Medienbericht zufolge den Kauf neuer Regierungsmaschinen. Nach einem erneuten Zwischenfall mit dem 20 Jahre alten Fliegers „Theodor Heuss“ will die CDU-Politikerin offenbar bereits Ende des Jahres einen neuen Langstrecken-Airbus A350 beschaffen, wie der „Spiegel“ berichtet.

Am Mittwoch hatte sich die Rückreise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aus Äthiopien verzögert. Wegen eines „Druckluftproblem“ konnte die Flugbereitschaft erst mit drei Stunden Verspätung Richtung Berlin abheben. Bereits 2014 hing Steinmeier als Außenminister wegen eines defekten Flugzeugs stundenlang in Äthiopien fest.

Lesen Sie hier:
Pannen haben bei der Flugbereitschaft Tradition

Auf Drängen der Kanzlerin seien Verteidigungs- und Finanzministerium aufgefordert worden, sich um die Instandsetzung der Flotte zu kümmern, schreibt das Magazin. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren drei Flugzeuge gekauft werden, die „Konrad Adenauer und die „Theodor Heuss“ für die Ausmusterung vorbereitet werden. Der Airbus A350 kostet etwa 180 Millionen Euro. Allerdings müsste die Einrichtung umgebaut und auch ein zusätzliches Sicherheitssystem eingebaut werden. Ein solches Gesamtpaket kann bis zu 100 Millionen Euro zusätzlich kosten.

Lange Pannenserie bei der Flugbereitschaft

Der Entscheidung geht eine lange Pannenserie bei den Regierungsfliegern der Flugbereitschaft voraus. Erst vor drei Wochen traf es Entwicklungsminister Gerd Müller: Eine Dienstreise in drei Länder des südlichen Afrikas wurde für den CSU-Politiker wegen gleich zwei Defekten an einer Maschine vom Typ Bombardier Global 5000 zu einer kleinen Odyssee. Müller musste einen geplanten Besuch in Namibia komplett absagen, Teile verschieben und plötzlich mehrfach neue Programmpunkte finden, weil er länger in Sambia festsaß.

Noch bedenklicher war eine Panne, die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Weg zum G20-Gipfel ausbremste. Der Airbus A340Konrad Adenauer“ mit Merkel und Finanzminister Olaf Scholz an Bord war schon auf dem Weg nach Buenos Aires, als ein defektes Teil zwei Funksysteme lahmlegte. Merkel und Scholz kamen einen Tag zu spät in Argentinien an - mit einem Linienflieger der spanischen Airline Iberia.

Von RND/mkr/dpa

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