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Politik im Rest der Welt Drohnen an deutschen Flughäfen: Bereits 17 Vorfälle in diesem Jahr
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Drohnen an deutschen Flughäfen: Bereits 17 Vorfälle in diesem Jahr
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12:04 26.04.2019
Eine private Drohne in 10 Metern Höhe – in weiter Entfernung ein Passagierjet im Anflug auf den Düsseldorfer Flughafen. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Berlin

An deutschen Flughäfen hat es in diesem Jahr bereits 17 Vorfälle mit Drohnen gegeben. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Frage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Demnach sind „im Zeitraum von Januar bis März 2019 17 unbemannte Fluggeräte durch Piloten oder Fluglotsen“ gesichtet worden. Am 22. März sei es wegen einer Drohne in der Luft zu einer Unterbrechung des Flugbetriebs am Frankfurter Flughafen von circa 30 Minuten gekommen.

Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung von Anfang 2019 sind im vergangenen Jahr im Großraum von Flughäfen 125 entsprechende Fälle gemeldet worden. Grundsätzlich ist es in einer 1,5-Kilometer-Zone rund um internationale Verkehrsflughäfen, Regionalflughäfen und militärische Flugplätze verboten, Drohnen aufsteigen zu lassen.

Polizei braucht notwendiges Know-How zur Drohnenabwehr“

FDP-Verkehrsexperte Bernd Reuther beklagt gravierende Sicherheitslücken. „Bis jetzt sind Flughäfen auf Drohnensichtungen durch Piloten oder Fluglotsen angewiesen. Das reicht nicht aus“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem RND. „Die Bundesregierung muss sich daher dringend mit der Drohnenabwehr an Flughäfen beschäftigen und das nötige Know-How der Polizei zur Verfügung stellen. Ansonsten werden sich Unterbrechungen im Flugbetrieb häufen.“

Lesen Sie auch: Immer häufiger Drohnen über deutschen Flughäfen

Von Rasmus Buchsteiner/RND

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