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Politik im Rest der Welt AfD-Spitzenkandidat Andreas Kalbitz beleidigt Schüler und Greta Thunberg
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19:00 19.08.2019
Andreas Kalbitz, AfD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Brandenburg, spricht bei der Veranstaltung «Jugend debattiert mit Spitzenkandidaten» zur Landtagswahl Brandenburg im Plenarsaal des Landtags von Brandenburg. Foto: Christoph Soeder/dpa Quelle: Christoph Soeder/dpa
Potsdam

Brandenburgs AfD-Spitzenkandidat Andreas Kalbitz hat einem Schüler in einer Diskussionsrunde Verblendung durch die Schule vorgeworfen. Der AfD-Landesvorsitzende antwortete am Montag auf die Frage eines Jugendlichen, was er von Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke halte, der „ziemlich offen ein Nazi“ sei: „Tut mir leid, dass Sie da so verblendet sind durch die Dauerrotlichtbestrahlung, die Sie medial an der Schule bekommen.“ Höcke sei kein Nazi, sondern stehe „fest auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung“.

Höcke und Kalbitz führen den rechtsnationalen „Flügel“

Kalbitz beleidigte die Klimaaktivistin Greta Thunberg in der Debatte als „zopfgesichtiges Mondgesicht-Mädchen“. Die Schüler debattierten in Potsdam mit den Spitzenkandidaten der bisher im Brandenburger Landtag vertretenen Parteien (SPD, Linke, CDU, AfD und Grüne). Die Politiker vertraten dabei die Pro-Meinung zu einem von ihnen selbstgewählten Thema, je ein Jugendlicher nahm die Gegenposition ein. Die Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren sind frühere Landessieger des Bundeswettbewerbs „Jugend debattiert“.

RND

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