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Politik im Rest der Welt Baerbock fordert feministischen Aufbruch mit „neuer Schwesterlichkeit“
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16:03 07.03.2019
Annalena Baerbock ruft zu einem feministischen Jahrzehnt auf. Quelle: Bernd von Jut/dpa
Berlin

Grünen-Chefin Annalena Baerbock fordert einen feministischen Aufbruch 2030. Im entsprechenden Gastbeitrag, der im „Tagesspiegel“ erschienen ist, fordert sie gemeinsam mit Gesine Agena, frauenpolitische Sprecherin der Grünen, ein „feministisches Jahrzehnt“. Im Jahr 2030 soll demnach die Hälfte der Macht den Frauen gehören.

Die Grünen-Politikerinnen fordern unter anderem mehr Solidarität unter Frauen ein. Denn: „Patriarchale Strukturen bestimmen nicht nur das Denken und Handeln von Männern, sondern auch von Frauen.“ Man steige quasi automatisch auf Abwertungsmechanismen ein – diese Muster gelte es zu überwinden.

Das Ende des Ehegattensplittings?

Wie das gelingen kann? Auch dafür haben sie konkrete Vorschläge parat: Ein Paritègesetz im Bundestag soll dafür sorgen, dass Listen und Wahlkreise gleichberechtigt besetzt werden – und das Ehegattensplitting soll für neu geschlossene Ehen abgeschafft werden. Als Alternative solle es eine Kindergrundsicherung geben. Das Ganze sorge am Ende auch für mehr Gleichberechtigung in Liebesbeziehungen.

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Baerbock und Agena schließen ihren Gastbeitrag mit einem klaren Appell ab: „Wir laden alle Frauen ein, als Teil eines feministischen Aufbruchs mit einer neuen Schwesterlichkeit für Gleichberechtigung und Feminismus zu kämpfen.“

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Von RND/lf

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