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Politik im Rest der Welt Ist Greta „zutiefst gestört“? Klimakämpferin kontert fiesen Kommentar
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17:31 03.08.2019
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg in Berlin Quelle: Steffen Trumpf/dpa
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Hannover

Ginge es nach Greta Thunberg, würde die ganze Welt nur darüber reden, wie der Klimawandel aufzuhalten ist. Doch ihre Kritiker – vor allem aus dem rechten Lager – lenken das Interesse gerne auf die Gesundheit der 16 Jahre jungen Klimaaktivistin aus Schweden.

Bekannt ist, dass Greta eine Form von Asperger-Autismus hat. Ihre Gegner nutzen das gerne, um ihre radikalen Positionen zum Klimawandel infrage zu stellen. So auch ein Kommentator des Murdoch-Medienkonzerns, der für australische Medien arbeitet. Der Kolumnist Andrew Bolt bezeichnete Greta in einem Kommentar als „deeply disturbed“ – „zutiefst gestört“.

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Im Video: Auch in den Ferien – Friday for Future in Dortmund

Greta Thunberg ein „Guru“?

Die junge Schwedin schüre Klima-Panik und er verstehe nicht, warum so viele Politiker auf sie hörten, schreibt Bolt. Ihre Fans hingen einem Kult an. Und weiter: „Ich habe noch ein so junges Mädchen gesehen mit so vielen geistigen Störungen, die von so vielen Erwachsenen als Guru behandelt wird.“ Angesichts ihrer Krankheit sei es auch nicht überraschend, dass sie so viel Angst vor dem Klimawandel habe.

Im Video: Woher kommt der Hass auf Greta?

Greta Thunberg gilt als Initiatorin der „Friday-for-Future“-Proteste. Immer wieder trifft sie sich mit Politikern, selbst der Papst hat sie schon empfangen. Bald segelt sie über den Atlantik, um an Klimakonferenzen in Amerika teilzunehmen.

Greta kontert mit einem Tweet

Kurz zuvor hat Greta nun noch den Konter auf Bolts verbale Attacke gesendet. Auf Twitter schrieb sie, dass sie tatsächlich „deeply disturbed“ sei – wegen des Fakts, dass solche Hass- und Verschwörungskampagnen immer noch erlaubt würden. Und das nur, weil Kinder wie sie auf der Basis der Wissenschaft handelten.

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Von pach/RND