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Politik im Rest der Welt Luisa Neubauer: „Wir halten zivilen Ungehorsam für legitim“
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Luisa Neubauer: „Wir halten zivilen Ungehorsam für legitim“
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18:20 23.06.2019
Fridays in Aachen: Luisa Neubauer bei der größten „Fridays for Future“-Demonstration mit 40.000 Teilnehmern am vergangenen Freitag. Quelle: imago images / MiS
Aachen

Streikende Schüler und radikale Aktivisten Hand in Hand: „Fridays for Future“ hat sich solidarisch mit den Tagebau-Besetzern von „Ende Gelände“ erklärt. „Wir halten zivilen Ungehorsam für legitim“, sagt Luisa Neubauer vom „Fridays for Future“-Organisationsteam dem RND. Auf Twitter hatte Neubauer geschrieben, es brauche zur Bekämpfung der Klimakrise „Worte und Taten“.

 

Am Wochenende hatten im Rheinischen Braunkohlerevier erst Zehntausende Schüler protestiert, dann hatten mehrere Tausend Aktivisten den Tagebau Garzweiler und die Versorgungs-Bahnlinie über viele Stunden blockiert.

„Historisch gesehen waren überproportional viele soziale Bewegungen erfolgreich, die massenhaft zivilen Ungehorsam als Mittel wählten“, sagte Neubauer dem RND. Sie sagte aber auch, dass die Schülerstreiks ihre Strategie nicht abrupt ändern werden. „Fridays for Future wird nicht zu Ende Gelände. Wir sind eine niedrigschwellige Bewegung.“

Nächster Aktionstag am 20. September

Der nächste große Aktionstag von „Fridays for Future“ wird der 20. September sein, kündigte Neubauer an. Dann soll die Bewegung nicht mehr nur die Schülerinnen und Schüler, sondern alle Generationen umfassen. „Wir wollen alle Bevölkerungsgruppen mobilisieren“, sagte Neubauer.

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Von RND/jps

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