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Politik im Rest der Welt Mehr als 30 Menschen ertrinken vor Zypern
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23:07 18.07.2018
Mindestens 30 Menschen sind am Mittwoch im Mittelmeer ertrunken (Symbolbild) Quelle: dpa
Nikosia

Beim Untergang eines kleinen Schiffes sind vor der nördlichen Küste Zyperns mindestens 30 Menschen ertrunken. 25 Insassen würden noch immer vermisst, teilte die Regierung der nur von der Türkei anerkannten Türkischen Republik Nordzypern am Mittwochabend mit. Die türkische Küstenwache konnte 120 Menschen retten, hieß es weiter.

Über die genauen Umstände des Unglücks gab es keine weiteren Informationen. Ein Frachter hatte die Menschen rund 26 Kilometer nördlich der Halbinsel Karpas im Wasser entdeckt.

Die Geretteten, die vor allem aus Syrien stammen, seien in die Türkei gebracht worden. Die Rettungsaktion im Levantinischen Meer zwischen der südtürkischen Küste und Zypern dauerte am Mittwochabend noch an. Wo genau das untergegangene Flüchtlingsschiff gestartet war und wohin es fahren sollte, ist unklar.

Schleuser bringen immer wieder Migranten aus arabischen Staaten aus dem Süden der Türkei nach Nordzypern. Anschließend versuchen diese Menschen, zum griechischzyprischen Südteil der Insel und damit in die EU zu gelangen.

Von RND/dpa

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