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Politik im Rest der Welt Nach Scholz: Hamburgs SPD will Tschentscher nominieren
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Nach Scholz: Hamburgs SPD will Tschentscher nominieren
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08:50 24.03.2018
Peter Tschentscher (SPD) während einer Pressekonferenz im Kurt-Schumacher-Haus.
Peter Tschentscher (SPD) während einer Pressekonferenz im Kurt-Schumacher-Haus. Quelle: Axel Heimken
Hamburg

Hamburgs SPD will am Vormittag Finanzsenator Peter Tschentscher für die Wahl zum neuen Bürgermeister nominieren. Auf einem außerordentlichen Landesparteitag soll außerdem Sozialsenatorin Melanie Leonhard SPD-Landesvorsitzende werden.

Beide Ämter müssen neu besetzt werden, weil der bisherige Bürgermeister und Landesvorsitzende Olaf Scholz (SPD) von Hamburg nach Berlin gewechselt ist, um Bundesfinanzminister und Vizekanzler zu werden. Scholz soll zum Abschied noch einmal eine Rede halten.

350 Delegierte werden im Bürgerhaus Wilhelmsburg in Hamburg erwartet. Wenn sie in geheimer Wahl wie erwartet mehrheitlich für Tschentscher stimmen, kann sich der 52-Jährige am Mittwoch in der Hamburgischen Bürgerschaft zu Scholz' Nachfolger als Bürgermeister wählen lassen. Neuer Hamburger Finanzsenator soll der bisherige SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Dressel werden. Wer Dressels Posten übernimmt, soll am 9. April entschieden werden.

Nach seiner Nominierung will Tschentscher am Samstagnachmittag zur Landesmitgliederversammlung der Grünen fahren und eine Rede halten, um sich beim kleinen Koalitionspartner vorzustellen. „Er muss authentisch bleiben. Wir brauchen keinen Honig um den Bart geschmiert“, sagte Grünen-Fraktionschef Anjes Tjarks vorab der Deutschen Presse-Agentur. „Herr Tschentscher sollte als Sozialdemokrat auf der grünen Landesmitgliederversammlung reden, aber natürlich auch auf die Themen eingehen, die für uns wichtig sind.“

dpa