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Politik im Rest der Welt Nur 11 Prozent können sich AKK als Kanzlerin vorstellen
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15:49 05.10.2019
Annegret Kramp-Karrenbauer, hier mit Feuerwehrmännern, rutscht bei den Popularitätswerten weiter ab. Quelle: Nicolas Armer/dpa
Berlin

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat nicht nur in der eigenen Partei, sondern auch in der Bevölkerung deutlich an Akzeptanz verloren. Das ergibt sich aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung. Demnach trauen nur 11 Prozent der Befragten Kramp-Karrenbauer zu, Nachfolgerin von Kanzlerin Angela Merkel zu werden und das Amt auch auszufüllen. 63 Prozent der Befragten trauen ihr das nicht zu.

Insa zufolge überwiegt auch bei den Wählern von CDU und CSU die Skepsis. So bezweifelten 56 Prozent der Unionsanhänger die Eignung der Saarländerin als Regierungschefin. Der Anteil derer, die dies nicht täten, betrug lediglich 20 Prozent.

Lesen Sie hier: Was FDP-Vize Wolfgang Kubicki meint

Auch Laschet, Merz und Spahn im Gespräch

CDU und CSU wollen ihre Kanzlerkandidatin oder ihren Kanzlerkandidaten in einem Jahr nominieren. Die nächste reguläre Bundestagswahl findet im Herbst 2021 statt. Es kann aber sein, dass die SPD aus der großen Koalition aussteigt. Dann würde es vermutlich Neuwahlen geben.

Neben Kramp-Karrenbauer sind der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn (alle CDU) als potenzielle Kandidaten im Gespräch.

RND/mdc

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