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Politik im Rest der Welt SPD fordert 660 Euro Mindestlohn für Azubis
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13:05 28.01.2019
Juso-Chef Kevin Kühnert: Im SPD-Vorstand durchgesetzt. Quelle: Marius Becker/dpa
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Berlin

Der SPD-Parteivorstand fordert einen deutlich höheren Mindestlohn für Auszubildende als von Bundesbildungsminister Anja Karliczek (CDU) geplant. Wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus SPD-Vorstandskreisen erfuhr, folgte das Gremium bei seiner Sitzung an diesem Montag einer Initiative der Jusos, die eine allgemein gültige Lohnuntergrenze für Azubis in Höhe von 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung vorsieht.

Diese Position vertritt auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Eine solche Regelung hätte zur Folge, dass der Mindestlohn für Azubis im ersten Ausbildungsjahr bei 660 Euro monatlich liegen würde. Bildungsministerin Karliczek hat eine Mindestvergütung in Höhe von 504 Euro im ersten Lehrjahr in Aussicht gestellt. Von den SPD-Plänen würden rund 160 000 Azubis im Land profitieren. Die Jusos setzen sich bereits seit längerem für höhere Azubi-Vergütungen ein.

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Lesen Sie auch: Bildungsministerin Karliczek bleibt bei Mindestlohn für Azubis hart: Höchstens 580 Euro – SPD empört

Von Andreas Niesmann/RND