Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Salvini: Italien braucht mehr Kinder
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Salvini: Italien braucht mehr Kinder
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:22 30.03.2019
Auch mit einem T-Shirt wirbt Matteo Salvini für die traditionelle Form der Familie. Quelle: AP Photo/Antonio Calanni
Verona

Bei einem Treffen von Gegnern der Homo-Ehe hat sich Italiens Innenminister Matteo Salvini für die Unterstützung heterosexueller Paare ausgesprochen. Ihnen müsse geholfen werden, mehr Kinder zu bekommen, sagte der Chef der rechten Partei Lega am Samstag beim sogenannten Weltfamilienkongress in Verona. Dies sei die Pflicht der Regierung, betonte Salvini, ohne konkrete Vorschläge zu machen.

„Als stellvertretender Ministerpräsident dieses Landes will ich am Ende meiner fünfjährigen Amtszeit danach beurteilt werden, ob die Italiener wieder mehr Sicherheit und Jobs haben und beginnen, wieder Babys bekommen, denn ein Land ohne Babys ist ein Land im Sterben“, sagte Salvini.

Gegner der Homo-Ehe treffen einander in Verona

In der norditalienischen Stadt tagen seit Freitag konservative Christen und rechte Politiker, die gegen Abtreibung und Homo-Ehe eintreten. Hinter dem Treffen steht ein christliches Netzwerk evangelikaler Prägung aus den USA.

Auf dem Kongress sprach am Samstag auch Gloria von Thurn und Taxis. Sie sieht in der Einwanderung von Afrikanern nach Europa auch positive Aspekte. „Die starke Migration aus Afrika nach Europa hat eine sehr gute Seite, denn afrikanische Menschen glauben noch an die Familie, und afrikanische Menschen vertrauen noch in den Glauben“, sagte die 59-Jährige. „Ich glaube stark an Afrika, ich selbst bin sehr glücklich, weil ich ein Haus in Kenia habe, und ich sage meinen kenianischen Freunden immer, ich komme und bleibe so lange, wie ich kann, denn in Afrika ist die Welt noch in Ordnung“, fügte sie hinzu.

Am Nachmittag gingen rund 20.000 Gegendemonstranten aus dem linken und feministischen Lager in Verona auf die Straße.

Gastbeitrag:
Wo bleiben die feministischen Männer?

Von RND/dpa

Brexit-Chaos, Migrationsstreit, Vormarsch der Populisten, dazu die Herausforderung durch China und Russland – die Probleme türmen sich auf in Europa. Knapp zwei Monate vor der Europawahl schart sich die CSU um ihren Spitzenkandidaten Manfred Weber. Ein Mann, den bis vor kurzem kaum jemand kannte, greift nach der Macht.

20.05.2019

Im Zuge von Anti-Terror-Ermittlungen haben Spezialeinsatzkommandos in Nordrhein-Westfalen mehrere Verdächtige festgenommen. Im Fokus von Polizei und Staatsanwaltschaft stehen elf mutmaßliche Islamisten.

01.04.2019

Mit einem neuen Bezahlmodell will die norwegische Regierung das Ende der Rundfunkgebühren einleiten. Die Zahlungen für öffentlich-rechtliche Medien sollen sich künftig am Einkommen orientieren.

30.03.2019