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Politik im Rest der Welt Scholz will SPD-Vorsitz auch in Doppelspitze nicht übernehmen
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15:44 25.06.2019
Olaf Scholz im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland Quelle: Xander Heinl/photothek
Berlin

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will den Vorsitz der SPD auch in der geplanten Doppelspitze nicht übernehmen. „Auch für zwei Vorsitzende ist es eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die SPD wieder nach vorn zu bringen“, sagte Scholz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch).

„Ich bleibe bei meiner Haltung“, sagte er mit Blick auf seine früheren Äußerungen, wonach ihm das Amt des Bundesfinanzministers keine Zeit lasse, zusätzlich den SPD-Vorsitz zu übernehmen. „Ich bin aber fest davon überzeugt, dass in dem nun eingeschlagenen Weg eine großartige Chance für die SPD liegt“, betonte der Vize-Kanzler.

„Es ist dazu gesagt, was zu sagen ist.“

Auf die Frage, ob er die Kanzlerkandidatur der SPD übernehmen wolle, sagte er: „Es ist dazu gesagt, was zu sagen ist.“ Er ergänzte: „Ich finde im Übrigen, wir müssen weg von dem Entertainment-Teil der Politik.“ Auf die Frage, was er damit meine, sagte er: „Ich finde solche Fragen ermüdend. Politik ist doch keine Vorabendserie, sondern es geht um etwas Ernstes, es geht, wenn ich es pathetisch sagen darf, um die Zukunft unseres Landes. Wenn sich Interviews aber nur noch um Personalfragen drehen, werden sie der Sache nicht gerecht.“

Scholz war im Januar in einem Interview gefragt worden, ob er sich das Kanzleramt zutraue. „Ja. Frau Kramp-Karrenbauer hat gerade gesagt, dass von einer Parteivorsitzenden erwartet wird, dass sie sich das Amt zutraut. Für einen Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland gilt das Gleiche“, hatte er damals geantwortet.

Von Gordon Repinski und Timot Szent-Ivanyi/RND

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