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Politik im Rest der Welt Trump nennt politische Gegner „irre“, „krank“ und „schmutzig“
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10:22 03.03.2019
Mit scharfen Angriffen auf die Demokraten hat US-Präsident Donald Trump seine Anhänger auf den heranziehenden Präsidentschaftswahlkampf 2020 eingeschworen. Quelle: AP Photo/Carolyn Kaster
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Oxon Hill

US-Präsident Donald Trump hat mit einer kämpferischen Rede nach einer Woche mit einigen Rückschlägen seine rechtskonservative Anhängerschaft jubeln lassen.

Trump sagte am Samstag auf einer Kundgebung im Washingtoner Vorort Oxon Hill, er werde an jeder Ecke mit „kranken“, „irren“ und „schmutzigen“ Gegnern konfrontiert, vor allem Mitglieder der Demokraten.

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Trump wies auf der Conservative Political Action Conference stolz darauf hin, dass er mehrfach vom vorbereiteten Redetext abweiche. „Das ist, wie ich gewählt wurde - indem ich mich nicht an den Redetext gehalten habe“, sagte Trump unter großem Beifall seiner Anhänger.

Seine Leistungen würden nicht anerkannt. Trumps kämpferischer Auftritt kam nach einer Woche mit dem dem gescheiterten Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und einer Anhörung seines früheren Anwalts Michael Cohen im Kongress, der sich über Trumps Geschäftspraktiken ausließ. Trump sagte, seine Gegner versuchten, ihn mit „Bullshit“ fertig zu machen.

Bernie Sanders startete Kampagne für 2020

Trump griff prominente demokratische Politiker an, die sich um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei gegen ihn bewerben. Als bislang prominentester Oppositionspolitiker startete am Samstag Bernie Sanders seine Kampagne für 2020. Trump nannte Sanders nicht beim Namen, spielte aber darauf an, dass der sich als „demokratischer Sozialist“ bezeichnet.

Amerika wird niemals ein sozialistisches Land sein“, sagte er. „Sozialismus geht es nicht um die Umwelt, nicht um Gerechtigkeit, nicht um Werte. Es geht ihm nur um eines, es wird Macht für die herrschende Klasse genannt. Wir wissen, dass die Zukunft nicht denen gehört, die an Sozialismus glauben.“

Lesen Sie auch den Kommentar: Donald Trumps Außenpolitik folgt der Trash-Doktrin

Seinen Gipfel mit Kim in Hanoi bezeichnete er als „sehr produktiv“. Er endete ohne gemeinsame Abschlusserklärung. Trump versuchte, seine Erklärung abzuschwächen, Kim habe nicht gewusst, dass der Amerikaner Otto Warmbier in der nordkoreanischen Haft misshandelt worden sei. Warmbier kehrte im Wachkoma in die USA zurück und starb. Seine Familie macht Kim für seinen Tod verantwortlich. „Ich bin in einer derart scheußlichen Lage, weil ich einerseits verhandeln muss. Andererseits liebe ich Herrn und Frau Warmbier und ich liebe Otto. Und das ist eine sehr, sehr delikate Balance“, erklärte Trump.

Von RND/AP/ngo

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