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Politik im Rest der Welt Verbände-Allianz will finanzielle Belastungen für Pflegebedürftige deckeln
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Verbände-Allianz will finanzielle Belastungen für Pflegebedürftige deckeln
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05:00 24.05.2019
Eine Verbände-Allianz fordert, die finanzielle Belastungen für Pflegebedürftige zu deckeln. Quelle: Oliver Berg/dpa
Berlin

Ein breites Bündnis von Verbänden fordert höhere Löhne in der Altenpflege – ohne die Pflegebedürftigen finanziell stärker zu belasten. „Um die Attraktivität der Berufe in der Pflege zu erhöhen, braucht es außer einer angemessenen bedarfsorientierten Personalausstattung gute Arbeitsbedingungen mit fairer Entlohnung“, heißt es in einem unter anderem von Diakonie, Arbeiterwohlfahrt, Verdi, Caritas und Paritätischem Gesamtverband unterzeichnetem Brief an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sowie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). „Die Politik muss deshalb den Rahmen setzen für eine verlässliche und auskömmliche Refinanzierung.“

Die Verbände fordern, die entstehenden Ausgabensteigerungen durch eine Erhöhung der Pflegeversicherungsbeiträge zu decken und gegebenenfalls zusätzlich Steuermittel zu verwenden. Kurzfristig sei eine gesetzliche Regelung zur Begrenzung des Eigenanteils notwendig, der von den Pflegebedürftigen zu tragen ist: „Die heutige Ausgestaltung der Pflegeversicherung wird nicht für geeignet erachtet, die Herausforderungen zur Attraktivitätssteigerung der Pflegeberufe nachhaltig aufzugreifen.“

In dem Brief fordern die Verbände daher, dass dieses „gesellschaftspolitisch dringliche Thema unverzüglich von der Bundesregierung aufgegriffen und gelöst wird“.

Die Eigenanteile von Pflegebedürftigen an den Heimkosten waren zuletzt stark gestiegen. An diesem Freitag tagt in Berlin die Arbeitsgruppe der „Konzertierten Aktion Pflege“, in der Bundesregierung und Verbände unter anderem über eine bessere Entlohnung in der Pflege beraten. Am 4. Juni sollen die Ergebnisse vorgestellt werden.

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Von Rasmus Buchsteiner/RND

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