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Politik im Rest der Welt “Politik ist buggy. Wir sind der Patch” – Junge Liberale blamieren sich bei Twitter
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16:42 21.08.2019
Ria Schröder, Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/

So lange Wahlen in Deutschland nicht online stattfinden, sind Gamer eigentlich keine relevante Zielgruppe für die Politik. Um abzustimmen, müsste man ja rausgehen - zumindest bis zum Briefkasten. Wobei fraglich ist, ob diese jungen Leute wissen, wie Briefkasten aussehen - so oder ähnlich denken mit Sicherheit noch viele Partei-Strategen in Deutschland. Die Kampagne gegen die europäische Urheberrechtsreform hat da aber Einiges verändert. "Artikel 13 hat es geschafft, dass wir Kellerkinder auf die Straße gehen", sagte ein Demonstrant im Frühjahr.

Es könnte sich also lohnen, Gamer zu umwerben. Die FDP-Jugendorganisation hat jedenfalls zur Gamescom einen Tweet abgesetzt.

"Politik ist buggy. Wir sind der Patch", schreiben die Jungen Liberalen. "Du bist kein Noob, die Regierung checkt bloß nichts." Sie fordern, ESports als Sportart anzuerkennen (auch im Schulunterricht?), flächendeckendes Highspeed-Internet zu schaffen und den Informatikunterricht aufwerten ("aufleveln" wäre der richtige Ausdruck gewesen).

Aber wer versteht das alles? "Bugs" sind Fehler, ein "Patch" repariert sie. So weit ist es einfach. Ein "Noob" ist ein "Newbie" oder "Rookie" also ein blutiger Neuling (sowas wie die Julis). Level geschafft. Wann kommt der Endboss?

Auf Twitter jedenfalls kriegen die FDP-Youngster jede Menge Feuer.

RND/jps

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