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Promis „Jerks“-Darsteller unterstützen Klimaaktivisten von Extinction Rebellion
Nachrichten Promis „Jerks“-Darsteller unterstützen Klimaaktivisten von Extinction Rebellion
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18:56 07.10.2019
Fahri Yardim und Christian Ulmen bei der Premiere der dritten Staffel von „Jerks“. Quelle: imago images/APress

An diesem Montag startet die Aktivistengruppe Extinction Rebellion ihre Protestaktion in Berlin. Die ganze Woche wollen die Klimaaktivisten für einen radikaleren Klimaschutz eintreten. Anders als die Schülerbewegung Fridays for Future werden sie nicht nur demonstrieren, sondern die Hauptstadt mit zivilem Ungehorsam lahmlegen.

Dafür bekommt die Bewegung auch prominente Unterstützung. In einem offenen Brief an die Bundesregierung haben sich 90 deutsche Prominente mit den Klimaschützern solidarisiert. Unter den bekannten Unterstützern sind neben Anna Loos, Bela B, Rocko Schamoni und Pheline Roggan unter anderem auch die Schauspieler Christian Ulmen und Fahri Yardim, die aus der Serie „Jerks“ bekannt sind.

Lesen Sie auch: Blockaden und Klimashow: Wer ist Extinction Rebellion?

„Widerstand ist Pflicht“

In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte Fahri Yardim nun, warum er das Vorgehen von Extinction Rebellion unterstützt. Die Ernsthaftigkeit der Klimakrise erfordere auch radikalere Proteste. „Ist die Politik zu lahmarschig, ist Widerstand Pflicht“, sagte der Schauspieler gegenüber der SZ. Die Protestbewegung bezeichnet Yardim als eine „erwachsene Zuspitzung“ von Fridays for Futures.

Klimawandel als dringliches Thema

Bisher sei die Bevölkerung viel zu gelassen, so der 39-Jährige. „Wir sind die letzte Generation, die die unterschiedlichen Kipppunkte des Klimas noch verhindern könnte.“ Den zivilen Ungehorsam bezeichnet er deswegen als notwendig, um der Dringlichkeit des Themas Nachdruck zu verleihen. Vorwürfe der Panikmache ähnlich wie der durch Rechtspopulisten kann er nicht nachvollziehen. „Die Konsequenzen für unseren Planeten durch die Erderwärmung bestätigen 99 Prozent der Klimawissenschaftler. Die Angst speist sich aus nüchterner Erkenntnis“, so der Schauspieler.

Lesen Sie auch: Fridays for Future: Wie radikal darf der Klimaprotest sein?

Yardim engagiert sich selbst für den Klimaschutz

Gleichzeitig ist dem Hamburger durchaus bewusst, dass die Umstellung kein einfacher Prozess ist. „Eingefleischte Privilegien aufzugeben ist unangenehm, aber in diesem Fall leider alternativlos.“ Er selbst ist gerade Vegetarier geworden – „mit Ach und Krach“, wie er zugibt. Außerdem habe er sich ein Fahrrad angeschafft. „Zu kleine Dinge – aber es braucht kein widerspruchsfreies Leben“, so Yardim gegenüber der SZ. Durch die Unterschrift unter dem Brief an die Regierung will der Schauspieler seine eigene Berühmtheit nutzen, um Aufmerksamkeit auf das Thema Klimaschutz zu lenken.

RND/lzi

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