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Seite Drei „Die Hilfe muss weit über den Tag hinausgehen“
Nachrichten Seite Drei „Die Hilfe muss weit über den Tag hinausgehen“
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20:10 22.09.2014
Ein SOS-Kinderdorf in Freetown (Sierra Leone) nimmt Kinder auf, deren Eltern an Ebola gestorben sind.
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Berlin

Der Kieler Christdemokrat Thomas Stritzl (57) lebte als Sohn eines deutschen Honorarkonsuls in den 70ern zwei Jahre in Kenia. Die Tragödie in Liberia und auch im Nachbarland Sierra Leone treibt ihn um. „Diese Seuche kann eine ganze Region destabilisieren. Es werden Schulen geschlossen, die Verwaltung arbeitet nicht mehr und es gibt ohnehin nur wenige Krankenhäuser.“

Stritzl, als Mitglied im Gesundheits- und im Entwicklungsausschuss des Bundestages sozusagen an der „Schnittstelle“, organisierte schon im August eine erste Hilfsaktion. Der Schleswig-Holsteiner, seit der Bundestagswahl in Berlin, begrüßt jede zusätzliche Hilfe der Bundesregierung, die Unterstützung bei Lufttransporten, Ausstattung von Krankenstationen und medizinisches Personal zugesagt hat.

Die EU und die Bundesregierung denken über eine Luftbrücke nach.

Mühsam aufgebaute staatliche Strukturen würden untergraben in einer Region, in der die Islam-Terroristen der Boko Haram einen Kleinkrieg gegen Christen und moderate Moslems führen, warnt Stritzl.

„Die Hilfe muss weit über den Tag hinaus gehen“, mahnt der Bundestagsabgeordnete. Frank Lindscheid

LN

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