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Wirtschaft im Norden Das sollten Schüler bei Ferienjobs beachten
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Das sollten Schüler bei Ferienjobs beachten
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06:00 01.07.2019
Vor allem in der Gastronomie sind die Aussichten auf einen Ferienjob in den Sommermonaten groß. Quelle: dpa
Lübeck

Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, mit denen die Arbeit in der schulfreien Zeit gelingen kann:

Den richtigen Ferienjobs finden:Die Möglichkeiten sind vielfältig. Zum Beispiel finden Schüler im Internet unter Jobportalen wie www.jobboerse.arbeitsagentur.de eine große Auswahl an Jobs. Aushänge in Schaufenstern oder Stellenanzeigen in Zeitungen geben ebenfalls Auskunft. Auch Eigeninitiative wird geschätzt: „Ferienjobs werden überwiegend direkt im Unternehmen vergeben“, sagt Olga Nommensen von der Agentur für Arbeit in Lübeck. Daher sollten Schüler keine Scheu zeigen und sich einfach vor Ort vorstellen und nachfragen. Die Schüler würden mit ihrer Offenheit gleich einen guten Eindruck machen. Besonders gefragt in der Tourismus-Region Lübecker Bucht sind folgende Jobs: Bedienung im Café oder Restaurant, Mitarbeiter in der Küche, Einzelhandel (Regale auffüllen) oder Landwirtschaft (Erntearbeiten oder Verkauf an Marktständen).

Auf faire Bezahlung achten: „Was gar nicht geht ist, dass das Mindestlohngesetz für unter 18-Jährige ohne abgeschlossene Berufsbildung nicht gilt. Auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden“, findet Bezirksjugendsekretär Friedrich Gottschewski vom Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Nord. Ein minderjähriger Schüler kann allerdings nicht auf den gesetzlich vorgeschriebenen Mindest­lohn von derzeit 9,19 Euro bestehen. Zur Orientierung kann eine Ermittlung von www.schuelerjobs.de dienen, wonach ein 16-Jähriger einen Stundenlohn zwischen sieben und zehn Euro pro Stunde bekommen sollte. Abhängig von Tätigkeit, Verantwortung und Erfahrung.

Auf schriftlichen Vertrag: bestehen: Der DGB Nord rät auch bei Ferienjobs immer zu einem schriftlichen Vertrag. Dort sollten klare Angaben zur Tätigkeit, den Arbeitszeiten und dem Lohn gemacht werden. Bei einer Arbeitszeit von viereinhalb bis sechs Stunden stehen den Schülern eine Pause von mindestens 30 Minuten zu. 60 Minuten Pause sind Pflicht bei einer täglichen Arbeitszeit von über sechs Stunden.

Weite Anfahrtswege vermeiden: Bei der Jobsuche sollte Schüler darauf achten, dass der Arbeitsplatz nicht allzu weit vom Wohnort entfernt ist. Ist dies nämlich der Fall, geht bereits ein Großteil des Gehaltes für die Anfahrtskosten drauf.

Gesetze beachten: Ab 13 Jahre sind laut Jugendarbeitsschutzgesetz leichte Tätigkeiten wie Babysitten, Botengänge, Einkäufe erledigen oder Flyer verteilen, maximal zwei Stunden pro Tag, erlaubt. Jugendliche ab 15 Jahre dürfen dann bis zu vier Wochen Vollzeit arbeiten, auch in einem Gewerbe.

Hanna Couball

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