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Wirtschaft im Norden Die Börsenwoche: Warum man auf der Hut sein sollte. . .
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12:00 21.07.2019
Analysiert pointiert die Börsenwoche: Frank Meyer (n-tv). Quelle: privat
Frankfurt

Und wer jetzt meckern sollte, dem sei gesagt, dass dies gelebte europäische Demokratie ist, jemanden zu wählen und jemanden anderes als Chef zu bekommen. Warum eigentlich nicht Florian Silbereisen? Die Börse nahm es zur Kenntnis. Dort zählt nur, was hinten raus kommt. Und oft ist es nur Mist wie diese vielen aktuellen Warnungen vor weniger Unternehmensgewinnen.

Es läuft nicht mehr so gut. Und nein, diese Fehler lassen sich nicht wie in der Politik einfach weglächeln. Man wird künftig auf die EU-Rahmenbedingungen achten müssen, die uns die Lobbyisten, pardon, die nach Brüssel weggelobten Politiker vorsetzen. Bertold Brecht sagte einst: „Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.“

Diskussionen ums Facebook-Geld

Unterdessen sorgt die Datenkrake Facebook für heiße Diskussionen. Nach deren Plänen sollen die „Kunden“ im nächsten Jahr mit einem neuen „Geld“ bezahlen können, dem „Libra“. Dass der Staat und seine Notenbank dagegen sind, klingt wie die Warnung eines Schäferhundes vor Tofuwurst. Bei Konkurrenzgeld hört der Spaß schnell auf. Da könnte ja jeder kommen!

So versteht man auch unseren Finanzminister Olaf Scholz, der behauptet: „Die Herausgabe einer Währung gehört nicht in die Hände eines Privatunternehmens, denn sie ist ein Kernelement staatlicher Souveränität“ – wo man umgehend die Frage nach dieser staatlichen Souveränität in Bezug auf den Euro stellen muss. Der ist ja so etwas wie eine Familien-Währung ohne Familie. Scholz fügte an: „Der Euro ist und bleibt das einzige gesetzliche Zahlungsmittel im Euro-Raum.“ Ähnlich sagte das auch EZB-Chef Mario Draghi: „Der Euro ist gekommen, um zu bleiben“. Bis er doch gehen wird…

Frank Meyer

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