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Wirtschaft im Norden Dräger: Starkes erstes Quartal dank Sicherheitstechnik
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Dräger: Starkes erstes Quartal dank Sicherheitstechnik
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12:31 25.04.2019
Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk kann im ersten Quartal mit einem starken Auftragseingang bei der Sicherheitstechnik punkten. Quelle: Holger Kröger
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Lübeck

In der zweiten Sparte Medizintechnik ging der Auftragseingang bei Drägerwerk jedoch zurück. Insgesamt kletterte der Auftragseingang um 4,2 Prozent. Der Umsatz im ersten Quartal hatte sich um mehr als 20 Prozent auf rund 602 Millionen Euro verbessert. Der Verlust nach Steuern verbesserte sich deutlich auf 10 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor lag er noch bei 39 Millionen Euro.

Wachstum bei Umsatz und Aufträgen

Dräger ist ordentlich in das neue Geschäftsjahr gestartet. Insbesondere unseren Umsatz haben wir gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern können“, sagte Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. „Der Vorjahreswert war allerdings wegen Belastungen durch Lieferverzögerungen besonders schwach. Auch beim Auftragseingang konnten wir in diesem Jahr zulegen. Erfreulich ist vor allem die sehr positive Entwicklung in der Sicherheitstechnik“, erklärte der Vorstandschef. Im März hatte er bei der Vorlage des Geschäftsberichtes für 2018 Umstrukturierungen in der Medizintechnik angekündigt (die LN berichteten).

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Alle Regionen legen zu

Die Aufträge hätten dabei in allen Regionen zugenommen, am stärksten in der Region Amerika. Getrieben war der Auftragseingang vor allem von der Nachfrage in der Sicherheitstechnik. In allen Regionen verzeichnete Dräger ein deutliches Wachstum – sowohl in der Medizin- als auch in der Sicherheitstechnik.

Mehr Investitionen

Planmäßig investiere Dräger auch 2019 zur Stärkung der Zukunftsperspektiven mehr in Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau spezifischer Fähigkeiten im Vertrieb, erklärte Dräger. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 1,0 bis 4,0 Prozent. Die Ebit-Marge für das Gesamtjahr erwarte man in einer Bandbreite von 1,0 bis 3,0 Prozent.

cri/dpa