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21:10 11.01.2017
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Berlin

Die Bundesregierung will Schifffahrt und Werften stärker machen. Das Bundeskabinett beschloss gestern die sogenannte Maritime Agenda 2025, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Branchen zu erhöhen. Ziel ist etwa, die Technologieführerschaft auszubauen.

Im Schiffbau wird angestrebt, einen „flexiblen und einzelfallgerechten Einsatz von Finanzierungsinstrumenten“ des Bundes fortzusetzen. Die Hafenpolitik zwischen Bund und Ländern soll besser koordiniert werden. Zur Agenda gehören auch Maßnahmen zum Klimaschutz sowie eine Vernetzung der Offshore-Windkraftanlagen mit der Seewirtschaft.

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Von der maritimen Wirtschaft sind bis zu 400 000 Arbeitsplätze direkt und indirekt abhängig. Das Umsatzvolumen wird auf bis zu 50 Milliarden Euro geschätzt. Die Branche beschränkt sich nicht nur auf Standorte an der Küste von Nord- und Ostsee.

Die deutschen Reeder begrüßten die Agenda grundsätzlich, übten aber auch Kritik. „Die Agenda ist gut, sie muss aber zu einer Gesamtstrategie weiterentwickelt werden“, sagte Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbandes Deutscher Reeder.

LN