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Wirtschaft im Norden Landstrom für Kreuzfahrer „Aidasol“
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Landstrom für Kreuzfahrer „Aidasol“
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21:10 03.06.2016
Ministerin Barbara Hendricks (SPD), Andreas Boschen (Connecting Europe Facility), Jens Meier (Port-Authority) und Olaf Scholz (SPD, v. l.).
Ministerin Barbara Hendricks (SPD), Andreas Boschen (Connecting Europe Facility), Jens Meier (Port-Authority) und Olaf Scholz (SPD, v. l.). Quelle: Heimken/dpa
Hamburg

. Im Hamburger Hafen ist eine innovative Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe offiziell in Betrieb genommen worden. Sie sei die erste ihrer Art in Europa, und Hamburg nehme damit eine Pionierrolle ein, sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Das Kreuzfahrtschiff „Aidasol“ kann nun während der Liegezeit im Hafen seine luftverschmutzenden Dieselgeneratoren abschalten. „Die Landstromversorgung für Kreuzfahrtschiffe fördert die Nachhaltigkeit des Hamburger Hafens“, sagte Scholz. Die Anlage ging 2014 in Bau und hätte bereits im vergangenen Jahr ihren Betrieb aufnehmen sollen. Das verzögerte sich aufgrund technischer Herausforderungen, weil es ein vergleichbares Projekt zuvor nicht gab. Bestehende Landstromanlagen im Ausland sind kleiner oder nur auf ein bestimmtes Schiff ausgelegt. Die Hamburger Anlage ist größer, flexibler und moderner. Sie wurde von Siemens gebaut und kostete rund zehn Millionen Euro. Die EU und der Bund beteiligten sich mit 3,5 und 3,7 Millionen Euro. Die „Aidasol“ ist vorerst der einzige Kunde. Grundsätzlich könnten auch weitere Schiffe, die Hamburg anlaufen, ihren Bordstrom von der Landstromanlage beziehen.

LN