Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Norden Lübeck: Dräger tiefer in roten Zahlen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Lübeck: Dräger tiefer in roten Zahlen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:19 08.08.2019
Höherer Umsatz, größeres Minus: Produktion bei Dräger, hier in der Lübecker Revalstraße. Quelle: Lutz Roessler
Lübeck

Die Lübecker Drägerwerk AG, Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik, hat im zweiten Quartal beim Auftragseingang um 2,9 Prozent und beim Umsatz um 2,3 Prozent zugelegt. Der Verlust habe von April bis Juni netto 4,5 Millionen Euro betragen, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe im zweiten Quartal bei minus 1,5 Millionen Euro gelegen, teilte das im S-Dax notierte Unternehmen am Donnerstag in Lübeck mit. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch einen operativen Gewinn von 3,2 Millionen Euro gegeben. Das schlechtere Abschneiden begründete der Lübecker Konzern mit einer schwächeren Bruttomarge sowie höheren Kosten, etwa durch Investitionen in den Vertrieb.

Prognose wird erreicht

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres wuchs der Auftragseingang währungsbereinigt um 3,1 Prozent, nominal um 3,7 Prozent auf 1,324 Milliarden Euro. Das Ebit lag nach sechs Monaten bei minus 12,2 Millionen Euro, im ersten Halbjahr 2018 hatte es minus 36,6 Millionen Euro betragen. Für das Gesamtjahr 2019 rechnet Dräger mit einem Umsatzwachstum am oberen Ende der Prognose von währungsbereinigt zwischen 1,0 und 4,0 Prozent. Die bereinigte Ebit-Marge soll 1,0 bis 3,0 Prozent betragen.

Starkes Jahresendgeschäft

„Der Anstieg des Umsatzes in allen Regionen und Produktbereichen ist erfreulich. Allerdings hatten wir im Vorjahr einige Probleme in der Umsatzrealisierung, deswegen ist der Vergleich mit Vorsicht zu genießen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Dräger. Das Ergebnis sei nach sechs Monaten noch negativ. „Wir erwarten aber wieder ein starkes Jahresendgeschäft und werden unsere Prognose fürs Gesamtjahr erreichen“, erklärte Dräger.

Lesen Sie auch:

Dräger: starkes erstes Quartal dank Sicherheitstechnik

Von dpa/cri

Weil die Stromleitungen fehlen, will die Bundesnetzagentur weniger neue Windräder zulassen. Die Stromnetze wären bei Neubauten schlicht überlastet. Der Kieler Umweltminister sieht darin ein falsches Signal.

06.08.2019

Die Landesregierung enthüllt: Schweres Gerät verdrängt im Norden zunehmend die Forstwirte. Der Nabu kritisiert das. Der Wald muss zuallererst Erholungsraum sein.

05.08.2019

Die Anzahl der lokalen Kaffee-Hersteller hat sich seit 2010 verdoppelt – Drei Röstereien verraten ihr Erfolgsgeheimnis und geben Tipps für die perfekte Zubereitung zu Hause.

05.08.2019