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Wirtschaft im Norden Lübecker Firma Bareways siegreich beim StartUp-Camp
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14:51 31.08.2019
Moritz von Grotthuss, CEO von Bareways GmbH, bei der Präsentation in Flensburg.
Moritz von Grotthuss, CEO von Bareways GmbH, bei der Präsentation in Flensburg. Quelle: Jan Konitzki
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Lübeck/Flensburg

Das Unternehmen entwickelt und produziert Produkte im Bereich der nicht-urbanen Mobilität, insbesondere Softwarelösungen für Smartphone-Apps, Fahrerassistenzsysteme und autonome Fahrsysteme. Hauptsieger ist die Itzehoer Firma „OQmented GmbH“, der dritte Platz geht an „Nautix Technologies IVS“.

Buchholz lobte „enormen Gründergeist“

„Alle drei Sieger sind großartige Glanzlichter unserer Technologieszene mit einem enormen Gründergeist“, lobte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) bei der Preisverleihung in Flensburg. Auch alle sieben weiteren Firmen, die sich hier in der letzten Woche an der Uni Flensburg für die Schlussrunde unseres Wettbewerbs in Position gebracht haben, hätten Großartiges geleistet. „Ich bin sicher, dass wir von Ihnen allen noch viel hören werden“, sagte Buchholz.

Für drei Monate ins Silicon Valley

Die Sieger werden für drei Monate ins Silicon Valley geschickt, um bei „Plug and Play“ in San Francisco weitere Erfahrungen zu sammeln. Mit „Plug and Play“, einem global agierenden Technologie-Accelerator und einem der aktivsten Wagniskapitalgeber in den USA, hatte das Land zu Jahresbeginn eine Partnerschaft geschlossen.

USA sollen OQmented GmbH kennenlernen

Der Erstplatzierte, die „OQmented GmbH“ ist eine Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT in Itzehoe. Nach den Worten von Buchholz seien die Firmeninhaber seit bald 20 Jahren maßgebliche Treiber bei der Entwicklung der so genannten MEMS-Spiegeltechnologie. Ihre Geschäftsidee: Die Entwicklung und Fertigung von Mikro-Laserscannern für Reality-Brillen oder 3-D-Kameras. Eines der Anwendungsgebiete: autonomes Fahren. Wie Gründer Benedikt Kläs sagte, sei die Reise ins Silicon Valley für ihn schon deshalb besonders interessant, „weil man in den USA zwar unsere Konkurrenten Bosch und ST Microelectronics kennt, bislang aber noch nicht OQumended – das wird sich hoffentlich nun ändern“, so Kläs.

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Von Julia Paulat