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Wirtschaft im Norden Nach Streiks am Flughafen: Verdi und Arbeitgeber führen Gespräch
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21:46 22.02.2013
Verdi und die Arbeitgeber haben verhandelt. Foto: Angelika Warmuth/Archiv
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Hamburg

Das werde als vertrauensbildende Maßnahme gewertet, sagte ein Sprecher der Arbeitgeberseite. Von Verdi war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. In dem erbittert geführten Konflikt, der bereits zu vier Streiktagen am Hamburger Flughafen geführt hat, fordert Verdi einen Stundenlohn von 14,50 Euro für die 600 Beschäftigten. Der BDSW hat 12,75 und im kommenden Jahr 13,50 Euro angeboten.

Unterdessen wachsen die Zweifel an der Entscheidung, die Personen- und Gepäckkontrollen an Flughäfen an private Dienstleister auszulagern. Die Aufgaben sollten nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) wieder in staatliche Hand genommen werden. Das forderte der Bundesvorsitzender der Gewerkschaft, Rainer Wendt, am Donnerstag auf der Luftsicherheitstagung des BDSW und der Bundespolizei in Potsdam. Ähnlich äußerte sich die SPD-Bürgerschaftsfraktion in Hamburg. „Die Privatisierung mit all ihren Folgen auch für die Lohn- und Beschäftigungsbedingungen ist zum Bumerang für den Bund geworden“, sagte Fraktionschef Andreas Dressel. „Der Bund ist auch angesichts der Folgen des Arbeitskampfes gefordert, wieder umzudenken.“

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dpa

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