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Wirtschaft im Norden Langes Wochenende: So kommen Sie gut durch
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Langes Wochenende: So kommen Sie gut durch
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06:27 27.05.2019
Fahrzeuge stauen sich auf der Autobahn 3: Sie ist der Spitzenreiter der stauträchtigen Autobahnen vor der A 1. Quelle: David Young/dpa
Lübeck

Gerade in Hauptreisezeiten und vor langen Wochenenden wie ab dem Himmelfahrtstag heißt es vielerorts Stop and Go – oder sogar kompletter Stillstand. Auch Autofahrer im Norden wissen davon ein Lied zu singen. Die A 1 zwischen Osnabrück und Lübeck gehört seit langem zu den am meisten befahrenen und damit auch stauanfälligen Autobahnen, ebenfalls die A 7 zwischen Hannover und Flensburg. Die A 1 lag im vergangenen Jahr sogar auf Platz zwei der staureichsten Fernstraßen, hinter der Autobahn 3.

Am kommenden langen Wochenende kann die Baustelle auf der A 1 bei Stapelfeld wieder zu Staus führen, im weiteren Verlauf bei der Fahrt an die Küste droht es vor dem Autobahnkreuz Lübeck und vor der Baustelle zwischen Lübeck-Zentrum und Ratekau eng zu werden.

52 Jahre standen deutsche Autofahrer im letzten Jahr im Stau – weitere kuriose und spannende Daten zum Durchklicken

Urlauber sollten Pendlerzeiten meiden

Doch es gibt auch Tipps, wie man die Fahrt in einen Stau vermeiden kann. Der ADAC empfiehlt, am besten sei es, möglichst flexibel mit der Abfahrtszeit zu sein. Geeignete Reisetage sind der Dienstag und Mittwoch, die schlechtesten Freitag und Sonnabend. An Wochentagen sollten man vor allem die Berufspendlerzeiten von 7 bis 9 Uhr und von 15 bis 18 Uhr meiden. Wer auf bestimmte Reisetage angewiesen sei, sollte sich zuvor im ADAC-Staukalender ansehen, wo genau Engpässe und Wartzeiten auftreten können – etwa durch Baustellen. Ein Vorteil kann sein, nachts in den Urlaub zu starten, weil dann weniger Verkehr auf den Straßen ist. Ein genauer Blick auf Alternativrouten sei immer ratsam, so die ADAC-Experten.

Abrupte Tempoänderung

Aber wie entsteht eigentlich ein Stau? Auch ohne eine erkennbare Ursache wie einen Unfall oder eine Baustelle staut sich der Verkehr dann, wenn zu viele Fahrzeuge zeitgleich unterwegs sind und die Straße an ihre Kapazitätsgrenze stößt., erklärt der ADAC. Wenn bei hohem Verkehrsaufkommen mehrere Autos nacheinander abbremsen müssen, entsteht eine Kettenreaktion. Das Problem dabei: Die einzelnen Autofahrer bremsen in unterschiedlichem Maße ab, dadurch kommt es zu unregelmäßigen Verzögerungen und der Verkehrsfluss wird instabil.

Stau oder Stop and Go?

Grundsätzlich so der ADAC, gelte die Regel: Je gleichmäßiger und harmonischer eine Autokolonne sich bewegt, desto besser. je mehr Spurwechsler und Fahrer, die abrupt beschleunigen oder abbremsen, desto eher entsteht ein Stau. Die Experten entscheiden übrigens zwischen Stau – also Stillstand – und Stop and Go, wo sich langsames Fahren und Stillstand abwechseln. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 20 km/h braucht man pro Kilometer drei Minuten. Für zehn Kilometer Stop and Go muss man also eine halbe Stunde einplanen.

cri

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