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Wirtschaft im Norden Sieben Tipps für den Garten
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13:45 07.04.2019
Sabine Krüger (52) empfiehlt im Hagebaumarkt in Lübeck bienenfreundliche Pflanzen. Quelle:  
Lübeck

Allenthalben knospt und grünt es. Im Garten geht es wieder los – und die Kunden stürmen die Gartenmärkte. Das ist im Trend:

Gefragt für Zier- und Nutzpflanzen: Hochbeete. „So können Salat oder andere Küchenpflanzen geschützt vor Schnecken wachsen“, erklärt Gärtnermeisterin Lena Bromberg (32) vom Lübecker Bauhaus-Markt. Der Rücken werde geschont. Und durch die Verwendung von dreierlei Erde könne auf künstlichen Dünger verzichtet werden. „Wir nehmen Kompost, Erde und Zweige“, erklärt sie. So hätten die Pflanzen beste Wachstumsbedingungen. Fertige Hochbeetkästen bietet der Baumarkt für knapp 90 Euro an. „Danach fragen die Kunden“, sagt Bromberg. Viele greifen gleich zu den passenden Tomaten- und Pepperoni-Zöglingen, die sie dann zu Hause einpflanzen, auch auf dem Balkon.

Diese Experten zeigen Ihnen, wie sich der Frühling in den Garten, auf den Balkon oder die Terrasse holen lässt.

Bienenfreundliche Pflanzen empfiehlt Sabine Krüger (52), im Hagebaumarkt Lübeck verantwortlich für die Gartenpflanzen. „Viele fragen sich, wie sie den Insekten etwas Gutes tun können und freuen sich über dieses Angebot.“ Die Bienen wiederum freut laut Krüger alles, was früh blüht. „Wie Kirsche, Apfel oder Klee in der Wiese.“ Auch Weidenkätzchen würden den Bienen und anderen Insekten helfen, ebenso Glockenblumen, Lavendel oder Thymian. „Es gibt fertige Blumensamenmischungen für die Balkonkästen.“ Auch Ziermandelbäumchen im Topf blühen jetzt schon. „die kann man das ganze Jahr draußen lassen.“

Jetzt ist die richtige Zeit, Gehölze zurückzuschneiden , rät Gärtnermeister Peter Bornholdt (64), Inhaber der gleichnamigen Baumschule in Lübeck. „Rosen zum Beispiel sollte man nun zurückschneiden, dafür ist es schon höchste Zeit.“

Zum Pflanzen ist es jetzt laut Bornholdt ebenfalls die passende Jahreszeit. „Die Bodenwärme ist ausreichend, damit die Pflanzen Wurzeln schlagen können.“ Dennoch müsse man mit Beet- und Balkonpflanzen noch vorsichtig sein. „Bis zu den Eisheiligen kann es noch Frost geben.“ Manche Pflanzen seien anfälliger als andere. „Mit Petunien, Begonien und Geranien sollte lieber bis Ende April, Anfang Mai gewartet werden.“ Statt sie gleich ins Beet zu pflanzen, könnten sie in einem Kübel draußen stehen und bei Frost hereingeholt werden. Für Obstbäume sei das Wetter aber ideal. „Viele wollen jetzt eigenes Obst pflanzen und irgendwann ernten. Ökologische Ernährung wird bei den Kunden derzeit groß geschrieben.“ Auch Pfirsiche könne man jetzt pflanzen. „Sie brauchen einen warmen, geschützten Standort, zum Beispiel an einer Hauswand. Dann können sie auch in unseren breiten und sogar Früchte tragen.“

Was wäre der Gartenfrühling ohne Terrasse?

Quelle: Ulf-Kersten Neelsen

Auch der Rasen wächst wieder. Taner Ülker (38), Garten-Teamassistent bei Hagebaumarkt, schwört auf einen Mähroboter, um ihn schön in Form zu halten. „Das hat viele Vorteile. Man mäht nicht mehr selbst und hat mehr Freizeit.“ Klappklingen sorgen bei manchen Mährobotern dafür, dass es bei Hindernissen kein Problem gibt. Und den Radius des Mähers bestimmt der Gartenbesitzer: „Unter dem Rasen wird ein Begrenzungskabel verlegt.“ Wer sich für 799 Euro einen solchen Roboter holt, bekommt die kleine Mäher-Garage gleich dazu, wirbt Ülker.

Bewässerungsanlagen sind aufgrund des vergangenen, sehr trockenen Sommers auch sehr gefragt. Vorteil sei wieder die Zeitersparnis. Ülker: „Man stellt die Anlage ein und braucht sich nicht mehr groß darum zu kümmern.“ Das Einsteiger-Set gibt es schon für 49,95 Euro.

Marcus Stöcklin

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