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Wirtschaft im Norden Volksbank Lübeck auf Kurs
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20:17 20.06.2019
Das Logo der Volksbank. Quelle: OABILD
Lübeck

Das Betriebsergebnis vor Bewertung beträgt 6,5 Millionen Euro und liegt damit leicht über dem Vorjahresniveau. „Mit dem Ergebnis sind wir vor dem Hintergrund der anhaltenden Herausforderungen im Finanzsektor durchaus zufrieden“, erklärt Vorstandsmitglied Peter Kling.

Weichen gestellt

Zeitgleich werden die Weichen für die Zukunft gestellt. „Nach wie vor steht bei uns die Nähe zum Kunden im Fokus. Und deren Welt ändert sich durch die Digitalisierung rasant.“ betont Dr. Michael Brandt, Vorstandsmitglied der Bank. „Jeder von uns spürt das, Firmen- und Privatkunden gleichermaßen. Wir sehen unsere Verantwortung als Volksbank darin, unsere Kunden bei diesem Wandel zu begleiten und Lösungen für unsere Mitglieder und Kunden zu entwickeln. Und das tun wir.“

Mit der Direktfiliale hat die Bank im März ein zusätzliches Angebot für alle Kunden geschaffen, um Bankdienstleistungen in der Zeit von 6 bis 22 Uhr und am Wochenende von 9 bis 14 Uhr einfach per Telefon oder per Chat abzurufen. „Uns ist wichtig, dass wir dabei soweit wie möglich auf eigenen Kolleginnen und Kollegen setzen. Denn auch hier ist uns eine persönliche Betreuung wichtig“ betont Dr. Michael Brandt.

Hanse-Lab eröffnet

Am vergangenen Freitag hat die Bank mit dem Hanse-Lab Ihr Dienstleistungsangebot um einen weiteren Baustein ergänzt. Auf knapp 300 Quadratmeter bietet die Bank Ihren Kunden agile Arbeitsflächen an. In einer in Lübeck einzigartigen Kombination von Mensch, Raum und Methode bietet die Bank einen idealen Rahmen, um gemeinsam zu denken, vernetzt zu arbeiten und eine inspirierende Atmosphäre zu erleben. Dem Thema Vernetzung komme dabei eine Schlüsselrolle zu. Denn bei der Gestaltung der Zukunftsthemen werde es zunehmend schwerer werden, allein die vielfältigen Herausforderungen zu schultern. Die Bank habe deswegen 12 Coaches ausgebildet und bietet den Gästen auch eine methodische Begleitung ihrer Themen an.

Dividende von 3 Prozent

Die insgesamt 14 833 Mitglieder der Genossenschaftsbank erhalten für das abgelaufene Geschäftsjahr eine unveränderte Dividende von 3 Prozent auf ihre Geschäftsguthaben. Die Kundenforderungen stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 41 Millionen Euro auf 567 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 7,8 Prozent. „Unvermindert nutzen viele Privatkunden das niedrige Zinsniveau für Investitionen in eine eigene Immobilie. Unsere Firmenkunden investierten in die Erneuerung oder Erweiterung von betrieblichen Anlagen“, resümiert Peter Kling.

Kurzfristige Anlagen gefragt

Im gleichen Zeitraum stiegen die Kundeneinlagen um 38 Millionen Euro auf 669 Millionen Euro. Kurzfristige Anlageformen wurden wegen des niedrigen Zinsniveaus sowie der Unsicherheit über die weitere Entwicklung am Geld- oder Kapitalmarkt auch im Jahre 2018 deutlich stärker nachgefragt als langfristige Anlagen. Die Auswirkungen der gestiegenen Kreditnachfrage sind auch im Zinsüberschuss erkennbar, der gegenüber dem Vorjahr von 15,3 auf Millionen Euro auf 16,1 Millionen Euro gestiegen ist. Der Provisionsüberschuss liegt mit unverändert 7,9 Millionen Euro auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Die Aufwendungen und Abschreibungen sind im gleichen Zeitraum leicht um 0,1 Prozent auf 17,7 Millionen Euro gestiegen.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Lutz Kleinfeldt wurden Frau Monika Wünsch-Hoffmann sowie Boris Stomprowski erneut in den Aufsichtsrat der Bank gewählt. In der Nachfolge der ausgeschiedenen Aufsichtsrätin Dorle Petzinna wurde Herr Friedemann Kirschstein von der Vertreterversammlung in den Aufsichtsrat der Bank gewählt. Das Gremium besteht aus insgesamt sieben Mitgliedern.

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