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Wirtschaft im Rest der Welt Amazon Prime Day 2019: So funktioniert die große Rabattaktion heute
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12:13 15.07.2019
Erstmals auf zwei Tage verteilt: der Amazon Prime Day 2019. Quelle: Amazon.de/obs
Seattle/München

Schnäppchenjäger in 18 Ländern fieberten dem 15. Juli entgegen: Heute startet der internationale Amazon Prime Day 2019. Einmal im Jahr bietet der Onlineversandhändler aus Seattle Prime-Kunden exklusive Rabatte auf Millionen von Angeboten an. Erstmals in diesem Jahr wird die Aktion 48 Stunden lang laufen.

Amazon richtete den Prime Day erstmals 2015 aus. Im vergangenen Jahr führte der enorme Zulauf von Internet-Käufern zum zwischenzeitlichen Zusammenbruch der Webseite. Trotz des Ausfalls wurde der Umsatz des Vorjahres übertroffen.

Lesen Sie hier:
Urteil zu erhöhten Prime-Gebühren: Amazon-Kunden bekommen Geld zurück – auch bei uns?

Wann startet der Amazon Prime Day?

Hierzulande fiel der Startschuss für den Amazon Prime Day 2019 in der Nacht von Sonntag auf Montag, 15. Juli 2019. Der Aktionszeitraum läuft ab 0.01 Uhr bis zum 16. Juli um 23.59 Uhr. Erstmals wird der ursprünglich auf einen Tag beschränkte Prime Day also auf 48 Stunden ausgeweitet.

Welche Länder beteiligen sich am Prime Day 2019?

In diesem Jahr gibt es den Amazon Prime Day in 18 Ländern. Dazu gehören Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Luxemburg, den Niederlanden und Italien. Außerhalb Europas haben Prime-Kunden in den USA, Kanada, Mexiko, China, Japan, Indien, Australien und – erstmals 2019 – den Vereinigten Arabischen Emiraten exklusiven Zugriff auf die Angebote am Prime Day.

Gelten die Angebote auch für Nicht-Prime-Kunden?

Wer kein Prime-Abo besitzt, profitiert nicht von den Angeboten am Prime Day. Allerdings bietet Amazon einen 30-tägigen Probemonat an, für den man sich registrieren muss und nach dessen Abschluss man Zugriff auf das gesamte Prime-Angebot bekommt. Sofern das Abo nicht innerhalb der Laufzeit von 30 Tagen gekündigt wird, wechselt das Probe- in ein reguläres, kostenpflichtiges Abo.

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Grüne wollen Amazon Vernichtung von Retouren verbieten

Welche Angebote gibt es am Amazon Prime Day 2019?

Insgesamt gibt es über eine Million Angebote, darunter eine Vielzahl limitierter Deals und Produktneuheiten aus allen Kategorien, sowie Produkte für Alexa-fähige Geräte. Auch Unterhaltungsangebote aus Amazon Music, Amazon Video und Twitch Prime sind dabei.

Gut zu wissen: Die regulären Blitz- und Tagesangebote von Amazon sind auch während des Prime Day verfügbar und wie sonst auch für alle Kunden zugänglich.

Prime Day ist wichtiger wirtschaftlicher Faktor für Amazon

Ursprünglich führte Amazon das Prime-Abo ein, um Kunden einen schnelleren und kostenlosen Versand zu bieten. Inzwischen ist auch der Zugang zu Musik, Filmen und Serien im Abo enthalten. Eigenen Angaben zufolge besitzt Amazon über 100 Millionen Prime-Kunde weltweit. Tendenz steigend.

Kritik am Amazon Prime Day: Lohnt sich die Aktion wirklich?

Letztendlich handelt es sich beim Amazon Prime Day 2019 um eine riesige Angebotsaktion, die nicht nur etliche Produkte, sondern auch das Prime-Abonnement selbst anpreist. Denn nur die sogenannten Primer dürfen auf die exklusiven Rabatte zugreifen.

Für Käufer lohnt es sich aber oftmals, die vermeintlichen Rabatte gegenzuprüfen, etwa mit kostenfreien Online-Vergleichsrechnern. Denn Amazon zieht als Vergleich häufig die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) der Hersteller heran, die aber nicht zwangsläufig dem üblichen Preis entsprechen muss. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mahnte daher bereits in der Vergangenheit, dass Kunden sich nicht durch den Zeitdruck und den allgemeinen Rummel der Aktion verunsichern lassen sollen. Bei einem zu schnell getätigten Kauf kann notfalls auch das Widerrufsrecht weiterhelfen.

Am letzten Prime Day 2018 wurde das Verkaufsevent zudem von einigen Vorfällen überschattet. So war die Website etwa zeitweise nicht erreichbar. Zeitgleich nutzte außerdem Verdi die Gelegenheit, um in zahlreichen Städten zum Streik aufzurufen und bessere Arbeitsbedingungen der Angestellten zu fordern.

In der Kritik steht Amazon am Prime Day auch deshalb, weil das Unternehmen insbesondere die hauseigenen Produkte für die Rabattaktion in den Fokus rückt – darunter fallen Kategorien wie Elektronik, Bekleidung, Accessoires und Möbel. Kleinere Online-Händler auf der Plattform haben also das Nachsehen.

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Von pf/RND

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