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Wirtschaft im Rest der Welt Bericht: Vier von sieben Audi-Vorständen vor dem Aus
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Bericht: Vier von sieben Audi-Vorständen vor dem Aus
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18:54 28.07.2017
Fließbandarbeit im Audi-Werk in Ingolstadt.
Fließbandarbeit im Audi-Werk in Ingolstadt. Quelle: Andreas Gebert/illustration
München

Nach Diesel-Affäre und Kartellvorwürfen will die VW-Spitze nach einem Bericht des „Manager Magazins“ im Audi-Vorstand aufräumen.

Vier von sieben Vorständen der Ingolstädter VW-Tochter sollten ihre Positionen verlieren, berichtet das Magazin unter Berufung auf Informationen aus dem Unternehmen. VW-Konzernchef Matthias Müller habe die vier bereits über ihre bevorstehende Abberufung informiert. Ein Audi-Sprecher sagte zu dem Bericht am Freitag lediglich: „Wir kommentieren das nicht.“ Von VW gab es keine Stellungnahme.

Einen formalen Beschluss über den Vorstandsumbau soll es dem Bericht zufolge noch nicht geben. Audi-Chef Rupert Stadler soll sein Amt laut Bericht vorerst behalten.

Spekulationen über die bevorstehende Ablösung mehrerer Audi-Vorstände gibt es seit Wochen, auch der Audi-Betriebsrat ist unzufrieden mit der Lage. Abgesehen von Diesel-Affäre und Kartellvorwürfen hat Audi im Vergleich zu den Konkurrenten BMW und Daimler an Boden verloren. Im ersten Halbjahr waren die weltweiten Verkaufszahlen zurückgegangen, der Umsatz stagnierte.

dpa