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Wirtschaft im Rest der Welt Stillstand bei Tarifrunde für Geldboten
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16:30 16.01.2017
Am Freitag hatten sich nach Verdi-Angaben rund 1000 Mitarbeiter der Geld- und Werttransportbranche in neun Bundesländern an Warnstreiks beteiligt. Quelle: Ralf Hirschberger
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Hannover

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 11 000 Beschäftigten der Geld- und Werttransportbranche sind sich beide Seiten noch nicht näher gekommen.

Es gebe bislang keine Bewegung, teilten Sprecher der Arbeitgeber und der Gewerkschaft Verdi in Hannover übereinstimmend mit. Entgeltforderung und -angebot lagen weit auseinander. Am Freitag hatten sich nach Verdi-Angaben rund 1000 Mitarbeiter in neun Bundesländern an Warnstreiks beteiligt. Wie der Bankendachverband Deutsche Kreditwirtschaft mitteilte, gab ist aber keine Engpässe an Geldautomaten.

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Verdi verlangt für die Geldboten eine Lohnerhöhung von 1,50 Euro pro Stunde und eine Angleichung der regionalen Tariflöhne. So erhalte ein Berliner Geldtransporteur mit 11,24 Euro derzeit 4,49 Euro weniger als ein Kollege in Nordrhein-Westfalen. Vor allem in den östlichen Bundesländern, aber auch in Schleswig-Holstein, im Saarland und in Rheinland-Pfalz lägen die Stundenlöhne nur knapp über dem gesetzlichen Mindestlohn.

Die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste hat bisher Lohnerhöhungen von 2 bis 3 Prozent angeboten. Was Verdi fordere, entspreche einer Anhebung von mehr als 10 Prozent. Das könnten sich die Unternehmen in einem schrumpfenden Markt nicht leisten.

dpa

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