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Wissen Fahrradanhänger für Kinder fallen durch: Diese Modelle sind „mangelhaft“
Nachrichten Wissen Fahrradanhänger für Kinder fallen durch: Diese Modelle sind „mangelhaft“
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06:43 26.06.2019
Viele Fahrradanhänger für Kinder sind „mangelhaft“. Quelle: Tobias Hase/dpa
Berlin

Fast jeder zweite Fahrradanhänger für Kinder fällt im Test durch. In einer Stichprobe der Stiftung Warentest waren fünf von zwölf Modellen „mangelhaft“ („test“-Ausgabe 07/2019). Dafür waren Schadstoffe, Platz- und Sicherheitsmängel verantwortlich.

Vor dem Modell Froggy Kinderfahrradanhänger BTC 07 für 96 Euro hat die Stiftung wegen reißender Gurte bereits im Mai gewarnt. Das sei ein „Einzelfall“, zitiert „test“ den Anbieter, der den Verkauf stoppte. Rückgaben seien aber nur 30 Tage nach Kauf möglich, danach nur bei Mängeln.

Der Preis war bei den Anhängern zwischen 96 und 925 Euro nicht immer ein Gradmesser für Qualität: Zu den fünf durchgefallenen Modellen gehören zwei für rund 500 Euro. Auf der anderen Seite waren auch die drei billigsten im Test zwischen 96 und 294 Euro „mangelhaft“. Nur ein Viertel der Anhänger erhielt die Note „gut“.

Bei den Modellen für zwei Kinder liegt der Thule Chariot Cross 2 für 900 Euro vorn: Er bekam die Note „gut“ (2,2). Mit 2,4 knapp dahinter folgt der gleich teure Hamax Outback. Der Leggero Vento R Sail Familiy kostet 700 Euro und war im Test „befriedigend“ (2,7). Diese drei Kandidaten seien „praktisch und gut zu fahren“, urteilen die Tester. Das gilt bei den Einsitzern auch für den Thule Chariot Cross 1 für 815 Euro. Er schneidet dort als Einziger „gut“ ab (2,1).

Sitftung Warentest: Nur drei Anhänger „ausreichend“

Insgesamt sind drei Anhänger um die 900 Euro lediglich „ausreichend“. Aus ihnen würden Kinder zu schnell herauswachsen, während sie in den empfehlenswerten Modellen „einige Jahre lang“ fahren. In den Kapiteln Fahren, Handhabung, kindgerechte Gestaltung, Sicherheit, Haltbarkeit und Schadstoffe mussten sich die Anhänger beweisen.

Vor dem ersten Geburtstag sollten Kinder allerdings nicht im Anhänger mitfahren. Zwar könnten sie schon meist vorher alleine sitzen, doch dem Gerüttel im Anhänger könnten sie bis dahin nur „wenig entgegensetzen“, berichtet „test“.

Eltern sollten Kindern einen Helm aufsetzen und sie stets anschnallen. Sie selbst üben das Fahren mit dem Radgespann am besten zuvor zum Beispiel mit Getränkekisten als Ballast. Wichtig: Einige Fahrräder sind nicht zum Ziehen von Anhängern geeignet. Darüber klärt zum Beispiel die Bedienungsanleitung auf.

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Von RND/dpa