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Wissen Festivalsaison 2019: Das sollten Sie mitnehmen
Nachrichten Wissen Festivalsaison 2019: Das sollten Sie mitnehmen
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13:44 07.05.2019
Auf einem Festival sind alle in Feierlaune. Damit die Stimmung aber nicht kippt, sollte man die wichtigste Ausstattung dabei haben. Quelle: Pixabay (Symbolbild)
Hannover

Von Electro bis Hip-Hop, Metal bis Techno: Die Festivalsaison 2019 naht. Schon jetzt wappnen sich viele Festivalgänger für den Sommer und planen, welche Sachen sie für das lange Party-Wochenende brauchen. Denn ohne die richtige Ausstattung und Verpflegung kann das Wohlbefinden und die Gesundheit während des Festivals leiden. Daher sollte man schon vor dem Event eine Checkliste mit der wichtigsten Festival-Ausrüstung machen.

Robustes Zelt als Rückzugsort

Auch wenn Feiern bei einem Festival klar im Fokus steht: Wer vier Tage am Stück Party machen möchte, braucht einen Rückzugsort zum Schlafen oder um Obhut an einem verregneten Tag zu finden. Viele Festivalgänger kaufen sich ein eigenes Zelt, andere mieten eines bei der Veranstaltung. Wer aber Wert auf Nachhaltigkeit legt, sollte auf die Qualität und Größe des Zelts achten. Bei billigen Zelten ist die Gefahr groß, dass es nur ein einziges Festival durchhält. Gerade wenn man auch im nächsten Jahr auf Festivalreise gehen möchte, sollte man in ein robustes Zelt investieren. Noch nachhaltiger wird das Campen, wenn man sich ein Zelt mit seinen Freunden teilt. Allerdings ist diese Option gerade für die Festivalgänger nicht geeignet, die auch mal ein paar Stunden für sich allein brauchen.

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Der beste Standort und Regenschutz für das Zelt

Schon beim Ankommen geht der Streit um die besten Plätze mit anderen Festivalbesuchern los. Auch wenn man nicht immer seinen gewünschten Standort für das Zelt bekommt, sollte man einen Platz auf jeden Fall vermeiden: Ist ein Dixi-Klo in der Nähe, gilt es, lieber einen Bogen um den Ort zu machen. Denn die strengen, unangenehmen Gerüche können die Laune trüben. Wenn möglich, ist ein Campingplatz in der Nähe des Festivals zu empfehlen. Campt man hingegen an einem abgelegenen Ort, ist auch der Weg zum Event länger.

Sollte Regen angekündigt sein, kann man sein Zelt mit einem alten Pfadfinder-Tipp schützen: Mit einer Handschaufel einen kleinen Graben um die Herberge herum anrichten. Das Regenwasser sammelt sich dort an und findet so keinen Weg in das Zelt.

Ohrstöpsel und Schlafmaske: Schlafen trotz Musik und Lichter

Festivals gehen meist auf Kosten des Schlafs. Denn selbst in einem gemütlichen Zelt fällt es vielen schwer, einzuschlafen. Wichtig ist, dabei eine bequeme Schlafunterlage, wie beispielsweise eine Isomatte oder Luftmatratze (Achtung: Die Luftpumpe nicht vergessen!), damit man die Steine auf dem Boden nicht mehr spürt. Für kältere Nächte ist ein Schlafsack optimal, allerdings kann es in ihm bei warmen Temperaturen zu heiß werden. Dann empfiehlt sich eine leichte Decke. Doch auch mit einer gemütlichen Unterlage und Decke ist Schlafen bei dem ganzen Lärm und grellen Lichtern kein Selbstgänger. Deshalb empfehlen sich Ohrstöpsel und eine Schlafmaske, damit man immerhin einige Stunden Schlaf abbekommt und am nächsten Tag fit für die Party ist.

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Abduschen ohne Badezimmer? Das ist wichtig für die Hygiene

Bei einem Festivalwochenende muss die Hygiene nicht zu kurz kommen. Zum Händewaschen eignen sich beispielsweise Feuchttücher, die man auch für den Körper verwenden kann. Gerade bei längeren Festivals und bei heißen Temperaturen haben aber viele Menschen das Bedürfnis, sich unter fließendes Wasser zu stellen. Seine eigene Dusche kann man zwar schlecht mitbringen, dafür gibt es aber eine andere Lösung: Mit einem sogenannten Duschsack kann man sich bei einem schweißtreibenden Festival zwischendurch mal abspülen – auch mit warmem Wasser. Alternativ kann man mit einem Kanister mit Trinkwasser improvisieren und sich auf diese Weise kurz abduschen. Ein Deo, eine Zahnbürste, Zahnpasta, ein Becher und Klopapier sollten auf jeden Fall mitgenommen werden.

Von Dosen-Ravioli bis Bratwürstchen: Das klassische Festival-Essen

Damit jeder für das Event mit ausreichend Proviant ausgestattet ist, sollte man sich vorher schon über Essen und Trinken Gedanken machen. Der Klassiker unter dem Camping-Essen ist Ravioli aus der Dose. Hierbei sollte man jedoch den Dosenöffner nicht vergessen. Müsliriegel und (Brat-)Würstchen (auch in der vegetarischen und veganen Variante erhältlich) eignen sich ebenfalls als Snacks. Um das Essen aufzuwärmen oder zu grillen, können Bunsenbrenner und kleine Grills mitgebracht werden. Bei wem der Umweltgedanke zählt, setzt am besten auf einen wiederverwendbaren Grill. Um viel Plastik und Papiermüll zu vermeiden, sollte man lieber auf Einweggeschirr verzichten und Porzellanteller und Edelstahlbesteck mitnehmen. Bei den meisten Festivals gibt es aber auch vor Ort ausreichend Verpflegung. Um den Durst zu stillen, gibt es nichts Besseres als Wasser – möglichst in wiederbefüllbaren Flaschen. Damit die Getränke auch schön kühl bleiben, sind Kühlboxen empfehlenswert.

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Matsch-Gefahr: Kleidung mit Bedacht wählen

Auf einem Festival sollte man besser nur die Klamotten tragen, auf die man an allen anderen Tagen im Jahr verzichten kann. Denn bei Regen kann die Veranstaltung schnell zur Schlammschlacht werden – und die Klamotten sind hinüber. In jedem Fall sollte die Kleidung bequem sein. Um sich auf Wetterlagen von heißen Tagen bis kalten Nächten einzustellen, sollte ein Mix aus längeren und kürzeren Klamotten mitgenommen werden. Für verregnete Tage können eine Regenjacke und Gummistiefel eingepackt werden. Auch die Schuhe sollten bequem sein und dreckig werden dürfen. Tipp: In dieser Festivalsaison ist Batik ein Trend.

Sonnencreme und Erste-Hilfe-Set einpacken

Krankheiten und körperliche Beschwerden bleiben manchmal auch während eines Festivals nicht aus. Daher sollte man immer die richtigen Hilfsmittel parat haben: Ein Erste-Hilfe-Set für Notfälle, Medikamente gegen Kopfschmerzen oder möglichen Allergien sowie Pflaster. An heißen Sommertagen darf aber auch die Sonnencreme nicht vergessen werden. Bei der ganzen Partystimmung wird das Eincremen häufig vernachlässigt, doch das rächt sich schnell mit Sonnenbrand. Der wohl wichtigste Rat für die Gesundheit bei einem Festival: Nicht zu tief ins Glas schauen, sonst verbringt man die restlichen Tage mit Kopfschmerzen und Übelkeit.

Von RND/bk

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