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Wissen Halm für Halm: So macht man eine Erntekrone selbst
Nachrichten Wissen Halm für Halm: So macht man eine Erntekrone selbst
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09:15 05.10.2019
Basteln, kochen, heimwerken: In der Manufaktur gibt es in regelmäßigen Abständen kreative Do-it-yourself-Tipps aus der Redaktion. Quelle: RND/Patan
Hannover

Na klar, ein Spaziergang im Herbst kann Freude bereiten. Manche meiner Freunde behaupten sogar jedes Jahr wieder, dass der Oktober und der November doch auch ihre schönen Seiten hätten. Und dann stimmen sie ein Loblied an auf die erfrischend kühle Luft, das wunderbare Rascheln von Laub unter den Füßen und die noch viel wunderbarere Aussicht auf eine heiße Tasse Tee oder Kakao zu Hause.

Das klingt zwar alles gemütlich, doch die Realität ist meist weniger behaglich: klamme Hände, kalte Füße, Nieselregen.

Ein Stück leuchtender Herbst fürs Zuhause

Zugegeben: Im Herbst sind die Farben besonders schön. Und damit ist jetzt nicht das Orange der Kürbisse gemeint, die vor Haus- und Wohnungstüren anheimelnde Stimmung verbreiten sollen. Man kann die Jahreszeit auch weniger grell feiern, wie es Menschen schon seit ziemlich vielen Jahren machen.

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Rund um das Erntedankfest am 6. Oktober windet man in Deutschland eifrig Kränze – von der XXL-Version auf dem Marktplatz, für die sich ganze Dorfgemeinschaften zusammentun, bis zu bescheideneren Ausgaben für die heimische Tür. Das Prinzip ist stets ähnlich: Halm für Halm wird erst der Rohling gewunden und mit Bindfaden oder dünnem Draht in Form gebracht. Darauf kommen – gesteckt oder gebunden – Zweige von Heidekraut, Herbstblumen, kleine Äpfel oder Birnen und auch ein Minikürbis. Eben ein malerisches Potpourri (sprich: Sammelsurium) all dessen, was die Jahreszeit auf Feldern und Wiesen, Bäumen und Beeten so bietet.

Der Anfang ist gemacht: Wer eine Erntekrone binden will, braucht zunächst einmal ein paar Bündel Getreide. Quelle: Anita Austvika/Unsplash

Ob für Faule oder Kreative – Erntekronen gibt’s für alle Gemüter

Und dann gibt es noch die Ausführung für Anfänger oder Faule. Die kaufen sich einfach einen Strohkranz. Was man an Nerven und Zeit beim Winden des Kranzes gespart hat, kann man in die Dekoration stecken und ausgiebig mit Blättern und Beeren, Bändern und Figürchen experimentieren. Wie auch immer das Ergebnis ausfällt: Es zeugt von Individualität.

Kein Problem, wenn das Resultat nicht hundertprozentig gelingt: In ein paar Wochen ist die Zeit von Heidekraut und Astern ja schon vorbei – und die der Tannenzweige, Kerzen und Kugeln gekommen.

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Von Martina Sulner/RND

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