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Wissen Keine Lust auf Sport: Warum Eltern ihre Kinder nicht zu einem Hobby nötigen sollten
Nachrichten Wissen Keine Lust auf Sport: Warum Eltern ihre Kinder nicht zu einem Hobby nötigen sollten
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12:40 01.11.2019
Ein Hobby wie das Musizieren soll Spaß machen - wird es für das Kind zur lästigen Pflicht, sollten Eltern reagieren. Quelle: Florian Schuh/dpa-tmn
Berlin

Manchmal ist es der Traum der Eltern, manchmal eine Idee des Kindes: Reitstunden oder Fußballtraining, Saxofon-Unterricht oder Chorgesang zum Beispiel. Was ist aber, wenn das Kind das plötzlich nicht mehr will, es nur noch widerwillig Flötenunterricht nimmt oder mit größter Unlust zum Judo geht?

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Eigene Motivation ausschlaggebend für Spaß am Hobby

"Freizeitaktivitäten sollen in erster Linie Spaß machen und ein Ausgleich für den stressigen Kita- oder Schulalltag sein", sagt Erziehungsexpertin und Buchautorin Danielle Graf. Idealerweise eigne sich das Kind dabei neue Fähigkeiten an, erhöhe seine körperliche Fitness oder pflege vielfältige soziale Kontakte. "Das funktioniert aber nur dann gut und nachhaltig, wenn das Kind aus sich heraus motiviert ist", sagt die Bloggerin.

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Ungeliebte Aktivitäten besser durch andere Freizeitbeschäftigungen ersetzen

Werde eine Aktivität zur lästigen Pflicht, sei diese für das Kind aber eher belastend als bereichernd. Kinder seien ohnehin schon reichlich Stress ausgesetzt. "Da ist es nicht sinnvoll, sie zu ungeliebten Aktivitäten anzuhalten", so Graf. Zeigt das Kind über eine längere Zeit, dass es keinerlei Spaß und Lust an etwas hat, sei es nicht sinnvoll, es weiter dazu zu nötigen. Es findet sich sicher eine andere Freizeitbeschäftigung, an der das Kind mehr Spaß hat. "Selbst, wenn es "nur" mit Freunden spielt, ist das für die Entwicklung sehr förderlich", bekräftigt die Expertin, die ebenfalls zweifache Mutter ist.

RND/dpa

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