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Wissen Klimawandel: Um diese Themen geht es im neuesten Bericht des Weltklimarats IPCC
Nachrichten Wissen Klimawandel: Um diese Themen geht es im neuesten Bericht des Weltklimarats IPCC
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12:03 25.09.2019
Das Eis schmilzt und der Meeresspiegel steigt: Die Erderwärmung hat massive Auswirkungen auf Eismassen und Ozeane. Quelle: Ulf Mauder/dpa
Monaco

Angesichts der Erderwärmung gründeten zwei UN-Organisationen 1988 den Weltklimarat IPCC, der inzwischen 195 Mitgliedsstaaten hat. Er beschäftigt sich damit, wie sich der Klimawandel auf Mensch und Natur auswirkt, wie er gebremst werden kann und welche Anpassungsstrategien es gibt. Das Gremium mit Sitz in Genf forscht nicht selbst. Vielmehr werten für die jeweiligen IPCC-Berichte eigens ausgewählte Forscher aktuelle Studien aus.

Weltklimarat IPCC: Rund 130 Forscher werten Studien zum Klimawandel aus

Am Mittwoch, den 25. September, präsentiert der Weltklimarat IPCC um 11 Uhr in Monaco seinen mit Spannung erwarteten Bericht über den Einfluss des Klimawandels. Dazu haben rund 130 Forscher aus 37 Ländern aktuelle Studien zu den Auswirkungen der menschengemachten Treibhausgase auf Ozeane, Eis und somit auch auf Mensch und Natur analysiert.

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Ein zentraler Punkt des Berichts: Die Eisschmelze

Der Bericht für Politiker und andere Entscheidungsträger behandelt unter anderem die Eisschmelze: Sie hat nicht nur einen Anstieg des Meeresspiegels zur Folge. Mit Gletschern schwinden auch wichtige Wasserspeicher für Mensch und Natur – und die Temperaturen steigen. Für viele Wintersportregionen, besonders in niedrigen und mittleren Höhen, bedeutet das Abschmelzen das Ende. Es können sogar Naturkatastrophen begünstigt werden.

Erwärmung der Ozeane: Folgen für Artenvielfalt und Ökosysteme

Außerdem geht es in dem Papier um die Auswirkungen der Erwärmung der Ozeane. Sie bedecken mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche und sind zum Beispiel wichtig für die globale Sauerstoffproduktion. „Etwa 50 Prozent des Sauerstoffs, den wir atmen, wird im Meer gebildet“, sagt Meeresbiologe Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven. Sie haben außerdem eine vielfältige Unterwasserwelt, die ihren Teil zur weltweiten Artenvielfalt beiträgt. Wenn der Meeresspiegel steigt, können tieferliegende Regionen überflutet werden. Besonders gefährdet sind etwa Inseln in den Tropen wie die Inselgruppe Tuvalu. Aber auch für Deutschland mit seinen kilometerlangen Küsten bleibt ein solcher Anstieg nicht ohne Folgen.

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Weltklimarat IPCC: Was erhoffen sich Wissenschaftler von dem Bericht?

Viele Wissenschaftler haben große Erwartungen an den Bericht. „Er wird noch einmal deutlich machen, wie es um die Kryosphäre und die Ozeane steht. Er setzt ein Ausrufezeichen auf diese Themen und zeigt, wie dringend es für die weltweite Politik ist, zu handeln“, sagt etwa der Glaziologe Matthias Huss. Und Oxfam-Klimaexperte Jan Kowalzig ergänzt: „Was am Mittwoch in dieser Zusammenfassung steht, ist mit allen Regierungen abgestimmt, dahinter kann also niemand mehr zurück.“ Er fürchtet allerdings auch, dass einzelne Länder „ehrgeizige, ehrliche oder richtungsweisende Aussagen“ blockieren können, wenn sie ihnen politisch nicht genehm sind. Das bedeute, die in Monaco zur Verhandlung stehende Zusammenfassung könne bei einzelnen Themen so etwas wie „der kleinste gemeinsame Nenner“ sein, so Kowalzig.

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RND/dpa

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