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Wissen Die besten Ideen für den Adventskalender
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14:50 28.11.2018
Adventskalender verkürzen die Wartezeit auf das Weihnachtsfest. Quelle: dpa
Hannover

Was sollen wir lange um den heißen Brei herumreden, in gut einem Monat ist Weihnachten. Höchste Zeit also, sich frühzeitig zu rüsten, um nicht auf den letzten Metern vorm Fest in Hektik zu verfallen. Zu den ersten Dingen, die erledigt werden wollen, gehört ein Adventskalender. Den kann man entweder irgendwo im Vorübergehen kaufen oder aber mit seinen eigenen Händen zusammenbasteln. Das Letzteres viel besser ist, sollte eigentlich klar sein: Selbst gemachte Adventskalender sind einzigartig, persönlicher, liebevoller, oftmals schöner und häufig günstiger als ihr Gegenstück von der Stange. Und: Das Mehr an Arbeit macht das Plus an Entschleunigung und Weihnachtsstimmung wieder wett. Außerdem sind dem Selberbastler inhaltlich keine Grenzen gesetzt. Ob Süßkram, Spielzeug, Socken oder Stifte – wer einmal einen Adventskalender bekommen hat, weiß, dass am Ende die Geste zählt.

Adventskalender basteln: Tiere im Wald

Tiere aus aller Welt fühlen sich in diesem Adventskalender wohl. Quelle: Christin Pardun

„Bei mir ist es alljährliche Tradition, für die Kinder einen Adventskalender zu basteln. Ich habe bereits Kalender aus Papier, Filz, Stoff und Schachteln hergestellt. Da mein kleiner Sohn momentan ein Faible für Waldtiere hat, musste ich dieses Jahr nicht lange nach einem Motto suchen. Dieser Advent wird ganz im Zeichen von Eulen, Wildschweinen, Füchsen und Hirschen stehen. Wer es mir nachmachen will, fühle sich in der Wahl der Tiere bitte frei. Es spricht auch nichts dagegen, bestimmte Charaktere zweimal vorkommen zu lassen, schließlich braucht man für 24 Motive einigermaßen viel Zeit und Muße. Viel Spaß!“

Anleitung für den Adventskalender

Mithilfe von Zirkel, Lineal und Stift die einzelnen Motivteile wie Ohren, Nasen, Augen und Zähne auf Tonpapier aufzeichnen und ausschneiden. Danach mit Klebstift entsprechend zusammenkleben und auf den Umschlägen anbringen. Ohren werden an der Rückseite des Briefumschlages angebracht, Nasen wiederum immer auf der Lasche oder auf deren Spitze, damit der Brief noch geöffnet werden kann. Für das Motiv Tannenbaum und Weihnachtsmannmütze wird ein normal großer grüner bzw. roter Briefumschlag gekürzt, indem an jeder Seite etwa 2,5 Zentimeter weggeschnitten werden. Anschließend werden die Seiten wieder zusammengeklebt. Dann wird aus farblich passendem Tonpapier eine Tannenbaumspitze bzw. ein Mützenzipfel geschnitten und an die Rückseite des jeweiligen Umschlags geklebt. Hat man alle 24 Umschläge fertig gebastelt, nimmt man einen Ast und bringt vier lange Stücke Kordel daran an. An jedem Kordelstück werden anschließend mit den Zahlenklammern sechs Briefumschläge angebracht. Zum Schluss kommt der Ast an die Wand – fertig!

das wird gebraucht: 24 Briefumschläge in verschiedenen Farben und Größen, Tonpapier in den Farben der Umschläge, Klebepunkte in Schwarz für die Augen und Nasen, kleine Klebepunkte in Weiß, große Klebepunkte in Rosa, Miniklammern mit Adventszahlen, Kordel für die Aufhängung, Ast, Schere, Zirkel, Lineal, Klebstift, Bleistift, schwarzer Permanentmarker für die Barthaare

Über die Autorin Christin Pardun

Quelle: PicasaPicasa

Was macht man, wenn die Kinder im Bett sind und der Haushalt gemacht? Richtig, die Füße hochlegen. Nicht aber Christin Pardun. Die 37-Jährige pflegt nach Feierabend mit Leidenschaft ihren Blog www.pfefferminzgruen.de. Einrichten, Dekorieren, Basteln, Fotografieren und Kochen sind ihre Themen, Inspiration dazu holt sie sich sowohl auf Reisen als auch daheim im schönen Rheinland. Pardun, die früher für eine große schwedische Modekette arbeitete, bloggt seit ihrer zweiten Elternzeit hauptberuflich. Sie genießt es, dass sie auf diese Weise immer einen guten Grund hat, das Haus zu verschönern – sei es durch frische Blumen, gebastelte Deko oder neue Tapeten.

Adventskalender basteln: Glücksrad

Beim Glücksrad-Adventskalender stehen die Buchstaben für den jeweiligen Tag, an dem das Türchen geöffnet werden darf. Quelle: privat

„Buchstaben sind seit einiger Zeit ziemlich im Trend. Tassen, Bettwäsche, Stifte – es gibt nichts, was nicht dekorativ alphabetisiert wird. Warum also nicht mal mit einer Adventskalender-Tradition brechen und Buchstaben statt Zahlen auf die Tütchen kleben? Das Ganze funktioniert wie nach dem Zahlenprinzip: Die Reihenfolge bestimmt der jeweils erste Buchstabe vom Zahlwort, also E wie Eins und Z wie Zwei. Gibt es Buchstaben doppelt oder ist ein besonderer Tag an der Reihe, hilft man sich mit Ausschreiben der Zahlwörter oder kreativen Umschreibungen weiter. Beispielsweise wird dann der Nikolaustag zu K wie Klaus und Heiligabend zum Tag X. Fröhliches Buchstabieren!“

Anleitung für den Adventskalender

Zuerst mit einem Bleistift die Position der Bänder am Reifen anzeichnen. Um möglichst gleichmäßige Abstände zu erhalten, die Bänder probehalber mit Masking-Tape fixieren. Danach die Bänder mit einem Handtacker am Reifen befestigen. Dabei darauf achten, die Bänder möglichst straff zu spannen. Die Enden der Baumwollbänder kurz abschneiden und ein Stück passendes Masking-Tape darüberkleben. Die Papiertüten zurechtschneiden und mit den Buchstaben bekleben. Sollte mal ein Buchstabe fehlen, einfach mit den vorhandenen Aufklebern improvisieren. Zum Schluss die Tüten mit den Klammern am Reifen befestigen und befüllen.

das wird gebraucht: Hula-Hoop-Reifen aus Holz (Durchmesser 60 cm), Baumwollband (Breite 2 cm, Länge 300 cm), 24 Papiertüten, 24 Klammern, Buchstabenaufkleber, Bleistift,

Über die Autorin Julia Lange-Schreiner

Quelle: privat

Ruhige Farben, klare Formen, modernes Design: Ein Besuch auf dem Blog von Julia Lange-Schreiner ist für Ästhetikliebhaber eine Wohltat. Auf www.bildschoenesdesign.de gibt die 36-Jährige aus Kusterdingen bei Tübingen seit 2013 jede Menge Tipps und Tricks für hochwertige DIY-Projekte und schöneres Wohnen. Was einst als kreativer Ausgleich begann, ist inzwischen zu ihrer Hauptbeschäftigung geworden – heute inspiriert Lange-Schreiner mit ihrem Blog und ihren Büchern Zigtausende in Sachen Dekoration, Einrichtung und Lifestyle. Beim Thema Adventskalender kennt sie nur eins: selbst basteln. „Das macht zufrieden und entschleunigt.“

Adventskalender basteln: Weihnachten im Dorf

Im ganzen Dorf freut man sich schon auf Weihnachten. Quelle: privat

Weihnachten steht vor der Tür – was gibt es da Schöneres, als den Kindern mit einem selbst gebastelten Adventskalender die Wartezeit bis zum Fest zu versüßen? Mein Weihnachtsdorf ist genau das Richtige dafür: Es ist schnell gebastelt, hat viel Platz für überraschenden Inhalt und hält sich gleich mehrere Jahre. Um es noch einfacher zu machen, habe ich drei Vorlagen vorgezeichnet und zum kostenlosen Download auf meinen Blog gestellt (zu finden unter: https://bit.ly/2JN8cjM). Viel Spaß beim Basteln!“

Anleitung für den Adventskalender

Zuerst alle drei Vorlagen downloaden und ausdrucken. Die Einzelteile ausschneiden und insgesamt 24 Klopapierrollen (ganz oder halbiert) mit einer Hausvorlage bekleben. Auf meiner Vorlage findet man sowohl Teile für große als auch für kleinere Häuschen. Danach die Dächer der Häuser anfertigen. Dafür jeweils aus buntem Tonpapier einen Kreis zuschneiden, an einer Seite bis zur Mitte einschneiden, zusammenbiegen und -kleben – fertig ist das Dach. Danach werden die Ziffern aufgeklebt. Wer mag, verteilt noch etwas Dekoration im Weihnachtsdorf. Zum Schluss wird der Adventskalender befüllt – etwa mit kleinen Spielzeugmännchen, Weihnachtsfiguren, Süßigkeiten oder, wie bei uns im letzten Jahr, mit einzelnen Puzzleteilen.

das wird gebraucht: 24 Klopapierrollen, verschiedenfarbiges Tonpapier für die Dächer, Schere, Bastelkleber, Klebeband, drei Vorlagen für Häuser, Dekoration (z. B. Zweige, Zapfen, Schneemänner)

Über die Autorin Melanie Österreicher

Quelle: privat

Kinderkriegen verändert das ganze Leben – davon kann Melanie Österreicher ein Lied singen. Als sie das erste Mal schwanger war, entdeckte sie ihre kreative Ader, inzwischen gehören Stricken, Basteln, Zeichnen und Gestalten zu ihrem Alltag dazu. Was sie alles werkelt, zeigt die 37-jährige Gymnasiallehrerin seit 2016 auf ihrem Blog www.monstamoons.at. Ob Rezepte, Bastelideen oder Ausflugstipps – im Vordergrund ihrer Beiträge steht das Leben mit zwei Kindern. Besonders viel Mühe steckt die Wienerin dabei in ihre zahlreichen Vorlagen, etwa von Ausmalbildern, Einladungskarten oder Boxentieren, die sie zum kostenlosen Download auf ihre Website stellt.

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Von Sophie Hilgenstock/RND

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