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Wissen Tierschützer fordert: Töten Sie keine Stechmücken!
Nachrichten Wissen Tierschützer fordert: Töten Sie keine Stechmücken!
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08:46 03.08.2019
Eine Stechmücke auf der Suche nach Nahrung Quelle: Patrick Pleul/ZB/dpa
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Hannover

Mit einem ungewöhnlichen Vorschlag hat der radikale Tierschützer Aymeric Caron den Zorn vieler stechmückengeplagter Franzosen auf sich gezogen. In einem Internetvideo fordert der radikale Tierschützer nämlich, keine Stechmücken zu töten – Stiche könne man vielmehr als „Blutspenden“ sehen.

Caron ist TV-Journalist und zählt sich selbst zu den Antispeziezisten. Das sind Tierschützer, die mit sehr radikalen Ideen versuchen, die Ausbeutung von Tieren zu verhindern.

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Stechmücken suchen Blut, um Nachwuchs großzuziehen

In dem Video setzt sich Caron in einem Gedankenspiel und durchaus augenzwinkernd mit der Frage auseinander, ob Insekten – genauer gesagt Stechmücken – das gleiche Recht auf Leben haben wie andere Lebewesen. Aus Carons Sicht ist die Frage mit einem klaren Ja zu beantworten. Mücken bräuchten das Blut des Menschen, um genug Protein für ihre Eier aufzunehmen.

Eine weibliche Mücke auf der Suche nach Blut sei nichts anderes als eine zukünftige Mutter, die für das Wohl ihres Nachwuchses ihr Leben riskiere, meint Caron. So gesehen, sei es unethisch dem Leben einer Stechmücke mit der Hand oder einer Fliegenklatsche ein Ende zu bereiten.

Stechmücken leben lassen: Albert Schweitzer als Vorbild

Eine Ausnahme lässt Caron aber gelten: Moskitos, die Malaria oder andere gefährliche Krankheiten übertragen zählen für ihn nicht zu den schützenswerten Lebewesen. In diesem Zusammenhang zitiert Caron Albert Schweitzer. Der habe eine geteilte Strategie gegenüber Stechmücken gehabt: In Frankreich habe er sie leben und stechen lassen, in Afrika hingegen habe er sich aus Sicherheitsgründen und aus Angst vor Malaria mit Gewalt gegen sie gewehrt.

Im Video: Das hilft gegen Stechmücken

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Caron hat in seinem Video aber auch einige praktische Tipps, um Mückenstiche zu vermeiden. Er rät zu biologischen Abwehrmitteln wie Zitronengras und Lavendelöl. Wer sich zudem regelmäßig wasche und auf Parfüm verzichte, sei ein weniger attraktives Ziel für Stechmücken.

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Von pach/RND