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15:01 06.03.2019
Viele Deutsche können sich ein Leben ohne Kaffee nicht vorstellen. Quelle: dpa
Hannover

Die Deutschen lieben Kaffee. Mit knapp 165 Litern pro Kopf war das Koffein-Getränk auch im Jahr 2017 wieder mal beliebter als Bier. Der Verzicht auf die tägliche Dosis Koffein ist für viele Menschen daher kaum vorstellbar.

Wie verändert regelmäßiger Kaffee-Konsum den Körper?

Kaffee wird als Wachmacher, Ritual oder zum Genuss getrunken. Der wirksamste Stoff im Heißgetränk ist das Koffein, welches die Konzentration verbessert und Müdigkeit vorübergehend unterdrückt. Regelmäßiges Trinken von Kaffee kann tatsächlich auch die Gesundheit fördern. Zu diesem Schluss kommen etwa britische Forscher, die 200 Kaffee-Studien untersucht haben. Einige Inhaltsstoffe weisen eine hohe antioxidative Aktivität auf. Diese können zerstörerische Prozesse im Körper verhindern oder verzögern. Der regelmäßige und vor allem übermäßige Kaffee-Konsum kann allerdings auch negative Folgen haben. Zu den typischen Symptomen gehören Nervosität, Schlaflosigkeit, Sodbrennen oder erhöhter Stress.

Wie viel Kaffee ist noch gesund?

Einige Studien kommen zu dem Ergebnis, dass sich einige der Inhaltsstoffe von Kaffee tatsächlich positiv auf die Gesundheit auswirken. Doch wenn mehr Koffein aufgenommen wird, als der Körper vertragen kann, kann dies unangenehme Folgen haben. Bis zu 400 Milligramm Koffein am Tag können die meisten Erwachsene ohne Probleme verarbeiten. Dies entspricht etwa vier Tassen Filterkaffee. Kritisch kann es jedoch werden, wenn der Kaffee mit Zucker oder anderen Zusätzen gesüßt wird. Dann wird das Heißgetränk schnell zur Kalorien- und Zuckerbombe – mit vielen Nachteilen. Ein gesundes Maß sollte daher nicht überschritten werden.

Welche Entzugserscheinungen gibt es durch Kaffee-Verzicht?

Wer unter den Nebenwirkungen leidet, sollte dauerhaft auf Kaffee verzichten. In der Anfangsphase können dabei durchaus Entzugserscheinungen auftreten. Typisch sind Kopfschmerzen und Müdigkeit. Bei der Arbeit kann der Verzicht zu einer verminderten Leistungsfähigkeit und Heißhungerattacken führen. Es kann aber auch zu Übelkeit und sogar zu Depressionen kommen.

Lesetipp: So beeinflusst Kaffee die Zusammenarbeit mit Kollegen

Was hilft beim Kaffee-Entzug?

Gilt der Kaffee als morgendliches Ritual, könnte morgens weiterhin ein warmes Getränk wie Tee helfen. Milde Tees mit wenig Koffein sind besonders geeignet. Gegen Müdigkeit und Kopfschmerzen hilft vor allem frische Luft. Ein Spaziergang kann die Entzugserscheinungen lindern. Den Heißhungerattacken können gesund entgegengewirkt werden, indem man zu gesunden Snacks und frischem Obst greift. Ansonsten gilt: Stark bleiben und durchhalten. Nur mit einer gewissen Portion Eigenmotivation kann der vollständige Verzicht auf Kaffee gelingen.

Welche positiven Effekte hat Kaffee-Verzicht?

Langfristig gesehen hat der Verzicht auf das Trinken von Kaffee viele Vorteile. Zum einen reguliert sich der Schlafrhythmus, wenn Sie über den gesamten Tag mehrere Tassen des Heißgetränks trinken. Zum anderen wird die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit wieder zunehmen. Die Übersäuerung des Körpers, die durch den hohen Säuregehalt des Kaffees auftritt, wird abnehmen. Dadurch können mögliche Sodbrennen zurückgehen.

Von RND/af

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