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Kolumnen Topfit vor dem Fernseher
Sonntag Kolumnen Topfit vor dem Fernseher
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19:59 19.01.2018
Wer angesichts der 2018 zu erwartenden Dauerbeschallung mit durchtrainierten Olympioniken- und Fußballerkörpern ein schlechtes Gewissen fürchtet, sollte sich an Sofasport versuchen. Quelle: Montage: RND
Hannover

Die Tage werden länger, der jahreszeitliche Übergang Herbst–Frühling klappt bislang reibungslos, und allmählich schreibt man auch nicht mehr 2017, wenn man in unserer autovervollständigenden Welt tatsächlich noch mal ein Datum ausfüllen muss.

Alles zusammen bedeutet das: Wir sind angekommen in diesem Jahr, und wir haben immer noch Kraft für Restvorsätze, die schon im März nicht mehr mit dem inneren Schweinehund zu machen sind. Der Blick ins Jahr verheißt Handball-EM, Olympische Winterspiele und Fußball-WM – da will man auch als Fernsehzuschauer in einem topfitten Zustand sein. Ein bisschen Bewegung und zwei Bisschen Ernährung – man kann mit elementaren Dingen anfangen.

Nur nicht übertreiben

Um als Couchpotatoe und Sofasportler auf seine unmittelbare Umgebung nicht befremdlich oder gar aktionistisch und streberhaft zu wirken, sollte man nicht übertreiben und zunächst die Kleidung anpassen. In Sofafarben und so weit, dass die Kleidung lappt und das Rumpfgewebe spannt, nicht umgekehrt. Bis zum Ende der Handball-EM sollte das reichen.

Während der Olympischen Winterspiele kann man langsam mit sportlichen Übungen beginnen. Unauffällig und praktisch ist Fernbedienungsstemmen, links die für den Fernseher, rechts die für die Soundanlage. Falls es anfangs zu schwer ist, kann man die Batterien rausnehmen.

Fortgeschrittene können zusätzlich die Fernbedienungen für Blu-Ray-Player und Satellitenreceiver dazunehmen. Leichtes Seilspringen mit dem Antennenkabel sollte am Ende der Spiele keine Schwierigkeit mehr sein.

Von Reiner Calmund zu Mats Hummels

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland sollte man vor dem Spiegel bereits seine Rippen erahnen können und den körperlichen Gesamtzustand von Reiner Calmund übertroffen haben. Jetzt heißt es: Ernährung umstellen. Möglicherweise ein schwerer Schlag für Lieferando oder den örtlichen McDonald’s-Franchisenehmer, aber ein Weg von Reiner Calmund zu Mats Hummels, rein körperlich.

Russische Küche wäre ein passendes Motto. Wem das zu borschtsch ist, kann jeweils die Gerichte der verbliebenen Mannschaften zubereiten, frisch natürlich. Am Ende gibt’s also wahrscheinlich Eisbein mit Knödeln. Und körperlich einen Kompromiss: Hummels aus Marzahn.

Von Uwe Janssen

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