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Sportmix Klare Verhältnisse im Tischtennis-Derby
Sportmix Klare Verhältnisse im Tischtennis-Derby
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17:58 09.12.2019
Zum Auftakt der Einzel besiegte Schwarzenbeks Spitzenspieler Daniel Kleinert (r.) die Nummer zwei der Sieker, Valentin Nad Nemedi, klar in drei Sätzen. Quelle: TSV/HFR
Schwarzenbek/Siek

Das Nachbarschaftsderby der 3. Tischtennis-Bundesliga hielt nicht, was es versprochen hatte: Statt einer spannenden Partie auf Augenhöhe samt knappem Ausgang gab es einen klaren 6:2-Heimsieg des TSV Schwarzenbek gegen den – allerdings ersatzgeschwächten – SV Siek. Und auch die Kulisse blieb mit nur 140 Zuschauern hinter den Erwartungen zurück.

Schwarzenbeker gewinnen alle Fünf-Satz-Matches

Durch die sechste Niederlage der Saison beendeten die Sieker die Hinserie ohne einen Erfolg, spielten lediglich dreimal Remis. Gegen die Schwarzenbeker (die ihren zweiten Saisonerfolg feierten) war aber selbst ein 5:5 weit entfernt. Was zum einen daran lag, dass sie auf ihren inzwischen dienstältesten Spieler Daniel Cords krankheitsbedingt kurzfristig verzichten mussten. Zum anderen erwiesen sich die Schwarzenbeker in den „engen Spielen“ als nervenstärker, gewannen alle vier Partien, die erst im Entscheidungssatz einen Sieger fanden.

Sieks oberes Paarkreuz geht komplett leer aus

Zudem holten im oben Paarkreuz Adrian Wiecek und Valentin Nad Namedi, die zunächt mit ihrem Auftaktsieg im Doppel für eine schnelle Führung gesorgt hatten, in ihren vier Einzeln keinen einzigen Punkt. Nad Nemedi vergab gegen Frederik Spreckelsen dabei sogar drei Matchbälle.

Ersatzmann Hansen schlägt sich wacker

Was andererseits bedeutete, dass Spreckelsen und Schwarzenbeks Nummer eins Daniel Kleinert mit ihren jeweils zwei Einzelerfolgen den Weg zum Sieg im Nachbarschafts-Derby ebneten. Die weiteren Punkte steuerten Nordmeister Spreckelsen und Sören Wegner im zweiten Doppel sowie Moritz Spreckelsen bei, der gegen Sieks Ersatzmann Tom Hansen (aus der Landesliga-Dritten des Vereins) zum zwischenzeitlichen 4:1 punktete. Wobei Hansen sich mehr als achtbar aus der Affäre zog, zwei Sätze gewann, letztlich aber doch 2:3 unterlag.

Eklatante Sieker Doppelschwäche

Den einzigen Einzelsieg für den SVS holte der junge Litauer Rimas Lesiv, der so als einziger Sieker Spieler in der Vorrunde zumindest eine ausgeglichene Bilanz erspielte (7:7). Abteilungsleiter Stefan Zilz sieht aber vor allem als Grund für die sieglose Hinserie und das Überwintern als Schlusslicht, dass „die frühere Sieker Stärke in den Doppeln leider komplett abhanden gekommen“ ist. Sieks Doppel gewannen nur fünf von 18 Matches.

Immerhin: In der Rückserie haben die Sieker noch sechsmal Heimvorteil, weiter geht’s aber bereits am 4. Januar zunächst bei Hannover 96 (gegen den Tabellensechsten gelang zuhause ein 5:5). Der TSV Schwarzenbek, der mit 5:13 Punkten auf Nichtsabstiegsplatz 8 in die Winterpause geht, ist am gleichen Tag beim TTC Champions Düsseldorf gefordert.

Alle Einzelergebnisse der Partie unter https://www.mytischtennis.de/clicktt/DTTB/19-20/ligen/3-Bundesliga-Herren-Nord/gruppe/357169/spielbericht/11666528/TSV-Schwarzenbek-vs-SV-Siek/

Spielpläne Rückserie 2019/20

TSV Schwarzenbek(H=Heimspiel, A=Auswärtsspiel)

Sa., 4.1., 18.30: TTC Champions Düsseldorf (A)

So., 5.1., 14.00: SV Union Velbert (A)

Sa 11.1., 14.00: TTC 1957 Lampertheim (H)

Sa., 25.1., 16.00: Hertha BSC Berlin (A)

So., 2.2., 14.00: TTC Ruhrstadt Herne (H)

So., 23.2., 14.00: SC Buschhausen (H)

Sa., 14.3., 18.00: Hannover 96 (A)

So., 29.3., 14.00: TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell II (H)

So., 19.4., 14.00: SV Siek (A)

SV Siek(H=Heimspiel, A=Auswärtsspiel)

Sa., 4.1., 18.00: Hannover 96 (A)

So., 12.1., 14.00: TTC 1957 Lampertheim (H)

Sa., 1.2., 15.00: TTC Ruhrstadt Herne (H)

Sa., 15.2., 18.30: TTC Champions Düsseldorf (A)

So., 16.2., 14.00: SV Union Velbert (A)

Sa., 22.2., 17.00: SC Buschhausen (H)

Sa., 14.3., 15.00: Hertha BSC Berlin (H)

Sa., 28.3., 15.00: TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell II (H)

So., 19.4., 14.00: TSV Schwarzenbek (H)

Von Christian Schlichting

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