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CE Timmendorfer Strand Grassi weg – Timmendorf sucht Ersatz
Sportbuzzer CE Timmendorfer Strand Grassi weg – Timmendorf sucht Ersatz
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00:12 07.12.2016
Timmendorfer Strand

Gut zweieinhalb Monate ist die Saison der Eishockey Oberliga Nord inzwischen alt, 20 Spieltage absolviert – und eigentlich wollte Timmendorfs neuer Trainer Dave Rich inzwischen längst an der Feinabstimmung im Team arbeiten. Doch stattdessen muss der 47-Jährige immer neue Rückschläge verkraften, die Mannschaft fast Woche für Woche umstellen.

Nach nur 17 Spielen verlässt der kanadische Stürmer Max Grassi den EHC Timmendorf wieder. FOTO: GARVE/54°

Zuletzt hatte es Gianluca Balla erwischt, der Sonntag im Harz einen Rippenbruch erlitt und vier bis sechs Wochen ausfällt. Und nun muss der EHCT-Coach auch noch eine der zwei Ausländer-Positionen neu besetzen. Denn überraschend hat der Kanadier Max Grassi den Klub um die Auflösung seines Vertrages gebeten. Der 28-jährige Kanadier (8 Tore/14 Vorlagen in 17 Spielen) fliegt aus privaten Gründen schon morgen zurück in seine Heimat.

„Das hat uns aus heiterem Himmel getroffen, aber Max hat uns seine Gründe genannt und es wäre nicht fair gewesen, auf Einhaltung des Vertrages zu bestehen“, sagte EHCT-Marketing-Experte Dennis Sauerbrei. Auf der Suche nach Ersatz werden die Timmendorfer aber wohl nicht nach einem neuen Stürmer, sondern einer Verstärkung für die Abwehr suchen. Denn ein Mangel an Verteidigern ist seit Saisonbeginn das größte Problem der Beach Boys. Und eine geplante Neuverpflichtung ist in letzter Sekunde geplatzt.

Drei Wochen hatten die EHCT-Verantwortlichen mit dem routinierten Deutsch-Kanadier Mark Dunlop (vergangene Saison beim Süd-Oberligisten EV Regensburg) verhandelt, doch als nur noch die letzte Unterschrift unter dem Vertrag fehlte, platzte der Deal. Grund: Der 32-Jährige, der momentan als Assistenz-Coach an der Universität in Phoenix/Arizona arbeitet, hat sich beim letzten Training – keine 20 Stunden vor dem geplanten Abflug nach Timmendorf – am Meniskus verletzt und muss wochenlang pausieren.

„Ich konnte es im ersten Moment gar nicht glauben. Wir hatten fest mit ihm gerechnet und uns von seiner Erfahrung viel Stabilität für die Defensive versprochen. Aber einen verletzten Spieler können wir natürlich nicht holen. Das Risiko wäre viel zu groß“, sagt Rich. Und auch deshalb plant Timmendorfs Trainer nun wieder einmal neu: „Nach der Rückkehr von Patrick Saggau und der Verpflichtung von Deion Müller sind wir offensiv recht gut aufgestellt. Deshalb werden wir versuchen, den zweiten Kontingent-Platz mit einem weiteren Verteidiger zu besetzen.“ Denn eine stabile Defensive ist noch immer das größte Timmendorfer Problem. wrono

LN

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