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Sportbuzzer Lübeck schafft Ausbildungsplätze für Spitzensportler
Sportbuzzer Lübeck schafft Ausbildungsplätze für Spitzensportler
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11:18 10.11.2019
Jörn Puhle, sportpolitischer Sprecher der SPD, stellt die Pläne der Stadt vor. Gerrit Claasen (links), Jugend-Koordinator des VfL Lübeck-Schwartau, hört interessiert zu. Quelle: 54°/Felix König
Lübeck

Nachwuchsförderung war das große Thema auf der Mitgliederversammlung des Klub 111 – doch für das größte Aufsehen sorgten nicht die Zahlen, Fakten und Pläne des Sport-Sponsoring-Netzwerks mit seinen inzwischen 88 Mitgliedern und einem jährlichen Fördervolumen von rund 130 000 Euro, sondern die Stadt Lübeck.

Fünf Ausbildungsplätze für Leistungssportler

Jörn Puhle, sportpolitischer Sprecher der SPD, erklärte: „Die Stadt Lübeck wird fünf Ausbildungsplätze für Leistungssportler bereitstellen. Bürgermeister Jan Lindenau erarbeitet ein entsprechendes Konzept. Spätestens 2021 soll es losgehen. Wir hoffen aber, dass wir schon 2020 starten können, doch vorher müssen einige Punkte geklärt und Gespräche mit dem Land geführt werden.“

Studium, Verwaltung, Handwerk – Lehrstellen-Angebot ist groß

Die Bandbreite der möglichen Jobs sei groß, so Puhle. „Von einem dualen Studium über Verwaltung, Handwerk oder KFZ-Bereich gibt es viele Möglichkeiten für Absolventen aus allen Bereichen, ob Hauptschule, Mittlere Reife oder Abitur. Und es geht auch nicht nur um Fußballer oder Handballer, sondern generell um Top-Talente, egal aus welcher Sportart. Wir haben zum Beispiel auch starke Ruderer, Schwimmer, Leichtathleten oder Judoka, um nur einige Beispiele zu nennen.“

Hansestadt Lübeck als Vorreiter

Ziel sei es aber nicht nur, Nachwuchs-Athleten eine Ausbildung zu ermöglichen, sondern die Talente auch dauerhaft in der Region zu halten. Eine der wichtigsten Aufgaben der Stadt sei es dabei, als Arbeitgeber so flexibel zu sein, dass Ausbildung, Training und Wettkämpfe für die Spitzensportler gut miteinander zu vereinbaren seien. „Wir können als Stadt Lübeck hier Vorreiter – und vielleicht ein Beispiel für andere Arbeitgeber – sein. Zudem ist es für die Stadt von Interesse die Sportler langfristig als Arbeitnehmer zu gewinnen“, erklärt Puhle weiter.

Gespräche über Nachwuchs-Leistungszentrum

Und die Schaffung von Ausbildungsplätzen für hoffnungsvolle Sport-Talente ist nicht das einzige Projekt, bei dem sich die Lübecker Politik aktiv einbringt. So hat die SPD-Fraktion auch schon Gespräche mit dem VfB Lübeck und dem VfL Lübeck-Schwartau zum Thema Nachwuchs-Leistungszentrum geführt.

Positive Signale von VfB und VfL

„Wenn jeder sein eigenes Ding macht, ist das sicher viel schwieriger als wenn man die Sache gemeinsam angeht“, so Puhle. „Es gab positive Signale von beiden Seiten. Die Klubs machen sich jetzt Gedanken über ihre Anforderungen, und dann werden sich alle wieder an einen Tisch setzen und schauen, wie es weitergehen kann.“

So gab es für die Mitglieder des Klub 111 auf ihrer Versammlung im Holiday Inn am Ende jede Menge guter Nachrichten – auch wenn einige davon nicht aus den eigenen Reihen kamen.

Mehr zum VfB Lübeck lesen Sie hier.

Mehr zum VfL Lübeck-Schwartau lesen Siehier.

Von Axel Wronowski

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